Griff Green, Mitglied des Arbitrum Security Council, warf Circle vor, sich zu weigern, Gelder im Zusammenhang mit Hackern einzufrieren, während Tether dies routinemäßig tue. Tether sei laut Green mit „traditionellen Krypto-Natives" besetzt, die noch die Prinzipien der frühen Ökosystem-Phase vertraten. Green setzte das gegen Circle ab, den von Goldman Sachs gestützten Emittenten von USDC, den er als gewinnorientiert charakterisierte und als nicht bereit, gegen Bedrohungen für die breitere Krypto-Community vorzugehen.
Warum es wichtig ist
Der Streit darüber, welcher Stablecoin-Emittent aktiver mit der Sicherheits-Community kooperiert, ist nicht mehr abstrakt — er ist inzwischen ein konkurrierender Streit, der auf offenen Timelines ausgetragen wird. Tethers Freeze-Tool ist seit Jahren ein wiederkehrendes Element der Berichterstattung nach Exploits; Circles 60-Milliarden-Dollar-USDC hingegen wurde leiser kritisiert, weil das Unternehmen bei Anfragen nach Art der Strafverfolgung langsamer agiert. Greens Aufruf zu einem gemeinschaftlich getragenen USDC-Verkauf ist die schärfste öffentliche Zuspitzung dieses Gefälles bislang und kommt aus dem Mund eines namentlich genannten Mitglieds eines zentralen Sicherheitsgremiums einer großen L2.
Marktauswirkungen
Ein koordinierter USDC-Ausstieg, der aus Frustration über die Sicherheitspolitik getrieben wäre, wäre die erste Preisreaktion auf Retail- und DAO-Ebene, die sich gegen das Verhalten eines Emittenten statt gegen dessen Reserven richtet. Selbst eine kleine, lautstarke Minderheit, die signalisiert, USDC aus politischen Gründen depeggen zu wollen, testet Circles Liquiditätsrücklagen und Ruf bei institutionellen Nutzern — genau der Klientel, die das Goldman-Sachs-Exposure eigentlich ansprechen soll.
Häufig gestellte Fragen
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Wer ist Griff Green und warum hat seine Kritik Gewicht?
Griff Green ist ein namentlich bekanntes Mitglied des Arbitrum Security Council, des Multisig-Gremiums, das für das Arbitrum-Netzwerk dringende On-Chain-Maßnahmen ergreifen kann. Kritik von einem namentlich genannten L2-Sicherheitsverantwortlichen ist für Emittenten schwerer abzutun als Kommentare aus einem anonymen…
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Was ist der Kernvorwurf gegen Circle?
Green argumentierte, Circle friere hackerbezogene USDC nicht aktiv ein, wie Tether es tue, und das Unternehmen priorisiere angesichts der Goldman-Sachs-Beteiligung Profitabilität über Kooperation mit der Sicherheits-Community.
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Wie unterscheidet sich Tethers Freeze-Bilanz von der Circles?
Tether hat eine lange öffentliche Historie, Adressen auf Anfrage von Strafverfolgungsbehörden und Ökosystempartnern nach Exploits einzufrieren, während Circles Freezes tendenziell leiser ausfallen und dafür kritisiert wurden, bei ähnlichen Anfragen langsamer zu agieren.
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Was würde ein gemeinschaftlicher USDC-Verkauf tatsächlich bewirken?
Green rahmte es als Reputations- und Liquiditätshebel ein: Selbst ein kleiner, lautstarker koordinierter Ausstieg aus Sicherheitspolitik-Gründen würde Circles Redemption-Rücklagen testen und seinen Ruf bei den institutionellen Nutzern unter Druck setzen, die der Emittent umwirbt.
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Gibt es Präzedenzfälle, in denen ein Stablecoin wegen Emittentenverhalten statt wegen Reserven den Peg verlor?
USDC depegte im März 2023 kurzzeitig, als die Silicon Valley Bank kollabierte und Circle 3,3 Milliarden Dollar Exposure offenlegte, doch das war ein Reserve-bedingter Depeg, nicht einer durch Sicherheitspolitik. Ein koordinierter Verkauf gegen Emittentenverhalten wäre eine neue Kategorie von Stablecoin-Stress.