Der BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes weist darauf hin, dass die 10-Jahres-Staatsanleihenrenditen eine potenzielle treibende Kraft für die Handelsstrategie der USA gegenüber China darstellen könnten — er argumentiert, dass Präsident Trump, falls die Renditen weiter steigen, genug Druck auf die traditionellen Finanzmärkte verspüren könnte, um einen Deal zu suchen, anstatt an den Zöllen festzuhalten.
Die Logik ist einfach: steigende Renditen am langen Ende verschärfen die finanziellen Bedingungen, belasten die Bewertungen von Aktien und erhöhen die Kosten für die Refinanzierung der US-Verschuldung. Wenn der Anleihemarkt beginnt, eine chaotische Pattsituation einzupreisen, steigen die politischen Kosten, den Kurs beizubehalten, stark an.
Hayes hat zuvor argumentiert, dass makroökonomischer Stress dieser Art letztendlich harten Vermögenswerten wie Bitcoin zugutekommt, da Investoren nach Auswegen außerhalb des traditionellen Systems suchen — aber kurzfristig würde ein renditegetriebenen Schock riskante Vermögenswerte insgesamt treffen, bevor sich eine Rotationsstrategie entfaltet.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Auswirkungen könnten steigende 10-Jahres-Zinsen auf die US-Aktienmärkte haben?
Steigende 10-Jahres-Zinsen können die finanziellen Bedingungen verschärfen, den Druck auf die Aktienbewertungen erhöhen und die Refinanzierungskosten der US-Schulden steigern, was potenziell negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben könnte.
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Wie könnte ein Deal mit China die US-Wirtschaft beeinflussen?
Ein Deal mit China könnte den Druck auf die Finanzmärkte verringern und möglicherweise die Aktienbewertungen stabilisieren, aber die langfristigen Auswirkungen würden von den Bedingungen des Abkommens abhängen.