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BTC-Marktkapitalisierung bleibt bis 2026 unter Fair Value

Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung liegt weiterhin deutlich unter ihrer log-Regressionstrendlinie – dieser Zyklus gipfelte in Apathie statt Euphorie, ein Muster, das historisch gesehen jahrelang mahlt, bevor es sich umkehrt.

Der Krypto-Analyst Benjamin Cowen sagt, die gesamte Kryptowährungs-Marktkapitalisierung liege bei rund $2,7 Billionen und damit weiterhin deutlich unter der logarithmischen „Fair Value"-Trendlinie, der die Anlageklasse seit 2010 folgt. Er erwartet, dass diese Lücke bis Ende 2026 bestehen bleibt und eine nachhaltige Rückkehr in überbewertetes Terrain erst 2027 oder später wahrscheinlich ist.

Warum es zählt

Cowen ordnet diesen Zyklus als einen ein, der „in Apathie statt Euphorie seinen Höhepunkt erreichte" – Bitcoin markierte Anfang des Jahres neue Hochs, ohne die Art von Blow-off-Bewegung, die 2011, 2013 und in geringerem Maße 2017 und 2021 prägte. Das gedämpfte Top führt er auf makroökonomische Belastungen zurück, die 2021 einsetzten, als Bitcoin erstmals Inflations- und Arbeitsmarktbedenken einpreisen musste, die in früheren Zyklen kaum eine Rolle spielten. Der Vergleich mit 2019 ist relevant: In jenem Jahr wurde der Markt kurzzeitig überbewertet, verbrachte dann aber eine längere Phase unterbewertet, bevor das nächste Bein kam.

Marktauswirkungen

Bitcoin handelt über $80.000, doch die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung hat sich auf seinem Langfristigchart kaum bewegt. Gegenüber dem S&P 500, dem Nasdaq, Gold und Energie liegt $BTC auf relativer Basis tatsächlich seit Jahresbeginn im Minus. Cowen verankert weiterhin eine langfristige These rund um das perspektivische Erreichen von $10 Billionen-plus, aber die Lesart für die nähere Zukunft ist ein Mahlen auf unterbewerteten Niveaus statt eines nachhaltigen Ausbruchs.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie hoch ist die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung laut der Analyse aktuell?

    Der Analyst beziffert die gesamte Kryptowährungs-Marktkapitalisierung auf rund $2,7 Billionen und damit weiterhin deutlich unter der logarithmischen „Fair Value"-Trendlinie, der die Anlageklasse seit 2010 folgt.

  2. Warum sagt der Analyst, dieser Zyklus habe in Apathie statt Euphorie gegipfelt?

    Bitcoin erreichte neue Hochs über $80.000, ohne die Art von nachhaltigem Ausbruch in überbewertetes Terrain, die 2011, 2013 und in geringerem Maße 2017 und 2021 prägte. Das gedämpfte Top führt er auf makroökonomische Belastungen zurück, die erstmals 2021 eingepreist wurden.

  3. Wie schlägt sich Bitcoin im Jahresvergleich gegen andere Assetklassen?

    Trotz eines Kurses über $80.000 liegt Bitcoin seit Jahresbeginn auf relativer Basis gegenüber dem S&P 500, dem Nasdaq, Gold und Energie im Minus – die meisten anderen großen Assetklassen bleiben YTD auf ROI-Basis klar positiv.

  4. Mit welchem historischen Zyklus vergleicht der Analyst das aktuelle Setup?

    Cowen zieht eine direkte Parallele zu 2019, als der Markt kurzzeitig überbewertet war und dann eine längere Phase unterbewertet blieb, bevor das nächste Bein nach oben kam. Er erwartet ein ähnliches Mahlen bis 2026.

  5. Wie lautet das langfristige Kursziel des Analysten für den Kryptomarkt?

    Cowen verankert eine langfristige These rund um das perspektivische Erreichen von $10 Billionen-plus für die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung, rechnet aber damit, dass dieses Niveau erst in einem künftigen Zyklus erreicht wird, nicht in diesem.

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 60d
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