Bitwise hat seine Bitcoin-Kursprognose für die nächsten 10 Jahre von 1,3 Millionen auf 1,6 Millionen US-Dollar angehoben. Die prognostizierte durchschnittliche jährliche Rendite steigt damit von 28,3 % auf 34,3 %. Laut dem Unternehmen beruht das aktualisierte Modell auf denselben Annahmen zum Bitcoin-Anteil an den potenziellen Märkten. Diese Märkte seien jedoch gewachsen: Die Schätzung für den Markt der Wertaufbewahrung stieg von 91 Billionen auf 110 Billionen US-Dollar, die für den institutionellen Anlagemarkt von 216 Billionen auf 303 Billionen US-Dollar.
Warum das wichtig ist
Die Prognose ist ein langfristiges Szenario und kein kurzfristiges Kursziel. Bitwise begründet seine Einschätzung mit einem größeren adressierbaren Markt sowie Anzeichen dafür, dass der Zugang für Institutionen und ihr Interesse weiter zunehmen. Der Bericht verweist auf Vermögensverwaltungsplattformen, die sich Bitcoin zuwenden, Zentralbanken und Staatsfonds, die sich vorsichtig annähern, sowie eine abnehmende zyklische Volatilität.
Bitwise führt auch Gegenargumente an: Die Nachfrage nach Wertaufbewahrungsmitteln kam bislang vor allem Gold zugute, die ETF-Zuflüsse haben sich verlangsamt und Bitcoin bleibt anfällig für starke Kurseinbrüche. Das Unternehmen sagt, Institutionen hätten während des jüngsten Rückgangs ihre Positionen weiter ausgebaut. Zudem verweist es auf eine höhere Korrelation mit Gold und einen geringeren Rückgang vom Höchst- zum Tiefststand als in früheren Bärenmärkten.
Auswirkungen auf den Markt
Laut Transkript fiel Bitcoin zwischen Oktober 2025 und Juni 2026 um mehr als 50 % und sank unter 59.000 US-Dollar, bevor die Prognose nach oben korrigiert wurde. Außerdem nennt es einen Rückgang von 53 % vom Höchst- zum Tiefststand und warnt vor kurzfristiger Volatilität im Vorfeld der Zwischenwahlen in den USA. Diese Angaben verdeutlichen den Unterschied zwischen einer Bewertungsthese über ein Jahrzehnt und dem Risiko kurzfristiger Schwankungen.
In der Diskussion werden außerdem Altcoin-Projekte hervorgehoben, denen der Präsentator gute Chancen in der nächsten Phase der Krypto-Adoption einräumt: Hyperliquid, XRP, Canton Network und Ethereum. Als Gründe werden institutionelle Partnerschaften, Aktivitäten rund um Stablecoins und Tokenisierung genannt. Das Transkript enthält jedoch keine vergleichbaren Kursprognosen für diese Projekte. Für Anleger stellt sich vor allem die Frage, ob der zunehmende institutionelle Einsatz und größere adressierbare Märkte trotz Volatilität und der Konkurrenz durch Gold zu einer anhaltenden Bitcoin-Nachfrage führen können.
Häufig gestellte Fragen
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Warum hat Bitwise seine Bitcoin-Prognose für 2035 angehoben?
Bitwise zufolge sind die Schätzungen für den Wertaufbewahrungsmarkt und den institutionellen Anlagemarkt gestiegen. Den angenommenen Bitcoin-Anteil an diesen Märkten ließ das Unternehmen unverändert.
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Welche Jahresrendite prognostiziert Bitwise für Bitcoin?
Die überarbeitete Prognose impliziert eine durchschnittliche jährliche Rendite von 34,3 %, nach zuvor 28,3 %.
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Welche Risiken räumt die Bitcoin-Prognose ein?
Dem Bericht zufolge kam die Nachfrage nach Wertaufbewahrung vor allem Gold zugute, die ETF-Zuflüsse haben sich verlangsamt und Bitcoin bleibt anfällig für starke Kurseinbrüche.
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Was sagt das Transkript zum jüngsten Rückgang von Bitcoin?
Demnach fiel Bitcoin zwischen Oktober 2025 und Juni 2026 um mehr als 50 % und sank unter 59.000 US-Dollar. Außerdem wird ein Rückgang von 53 % vom Höchst- zum Tiefststand genannt.
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Welche anderen Krypto-Projekte hebt der Präsentator hervor?
Der Präsentator nennt Hyperliquid, XRP, Canton Network und Ethereum und verweist unter anderem auf institutionelle Partnerschaften, Stablecoins und Tokenisierung.