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Bitcoin fällt 35 % YTD: Risk-Off-Verkaufswelle verschärft sich

Ein Jahresverlust von 35 % deutet auf eine der schwächsten Kalenderjahres-Performance seit 2018 hin, wobei der Anstieg eher breit angelegter Deleveraging als einem einzelnen Katalysator geschuldet ist.

Bitcoin liegt in diesem Jahr bisher rund 35 % im Minus und verzeichnet damit einen der steilsten Kalenderjahres-Rückgänge seit dem Bärenzyklus 2018. Die Bewegung verlängert eine mehrere Monate andauernde Risk-Off-Phase im Kryptomarkt, wobei Liquidationen und anhaltende ETF-Abflüsse die Spot-Kursbewegung verstärken.

Warum es wichtig ist

Ein Jahresverlust von 35 % ist keine gewöhnliche Korrektur. Bitcoins frühere Verlustjahre der Ära nach 2017 (2018, 2022) fielen jeweils mit makroökonomischer Straffung, Kreditstress oder Plattform-Zusammenbrüchen zusammen. Der aktuelle Rückgang entfaltet sich vor einem ähnlichen Hintergrund aus länger anhaltend höheren Zinsen und einer schwächeren Risikobereitschaft an den Aktienmärkten. Der Drawdown löscht zudem einen Großteil der Gewinne aus der Rallye Ende 2024, positioniert den Markt neu und zwingt gehebelte Long-Positionen aus dem Markt.

Auswirkungen auf den Markt

Spot-$BTC-ETF-Produkte verzeichneten während des Rückgangs anhaltende Nettoabflüsse, und On-Chain-Daten zeigen eine stetige Wanderung von Coins zu längerfristigen Wallets, ein Muster, das historisch mit Kapitulationsphasen einhergeht. Trader beobachten das vorherige Zyklustief als nächste große Unterstützungsreferenz. Ein klarer Bruch darunter würde Zwangsverkäufe wahrscheinlich beschleunigen, während ein Halten die Basis bilden könnte, die in der Vergangenheit mehrquartalige Erholungen eingeleitet hat.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie stark ist Bitcoin 2025 gefallen?

    Bitcoin liegt seit Jahresbeginn rund 35 % im Minus und verzeichnet damit einen der steilsten Kalenderjahres-Rückgänge seit dem Bärenzyklus 2018.

  2. Warum fällt Bitcoin in diesem Jahr?

    Der Rückgang wird vor allem durch makroökonomische Faktoren getrieben, darunter länger anhaltend höhere Zinsen, schwache Risikobereitschaft an den Aktienmärkten und anhaltender Kreditstress, und nicht durch einen einzelnen Bitcoin-spezifischen Katalysator.

  3. Wie vergleicht sich dies mit früheren Bitcoin-Bärenjahren?

    Frühere Verlustjahre (2018, 2022) fielen jeweils mit makroökonomischer Straffung, Kreditstress oder großen Plattform-Zusammenbrüchen zusammen. Der aktuelle Rückgang von 35 % passt in dieses Muster und hat den Großteil der Rallye Ende 2024 ausgelöscht.

  4. Wie entwickeln sich die Spot-Bitcoin-ETF-Flüsse während des Rückgangs?

    Spot-Bitcoin-ETF-Produkte verzeichneten während des Rückgangs anhaltende Nettoabflüsse, die zusammen mit dem Abbau gehebelter Long-Positionen den Verkaufsdruck verstärken.

  5. Welches Niveau beobachten Trader als nächstes?

    Trader beobachten das vorherige Zyklustief als nächste große Unterstützungsreferenz. Ein klarer Bruch darunter würde Zwangsverkäufe wahrscheinlich beschleunigen, während ein Halten eine Basisstruktur bilden könnte.

Quellenangabe
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