Die DekaBank hat am 19. Oktober den Kryptohandel über teilnehmende Sparkassen gestartet. Erwachsene Kunden können Bitcoin in der App ihrer Bank kaufen, nachdem sie ein Deka-Kryptokonto eröffnet haben. Am 20. Oktober waren fünf Sparkassen gelistet. Laut Deka sollen in den kommenden Monaten schrittweise weitere hinzukommen. Auch Ethereum, Solana, XRP und POL von Polygon werden angeboten.
Warum das wichtig ist
Der Start bringt den Kryptohandel in einen vertrauten Kanal für Privatkunden. Der Zugang hängt jedoch davon ab, ob sich die jeweilige Sparkasse für eine Teilnahme entscheidet. Deka hat keine Zahlen zu Konten oder Kunden veröffentlicht, daher ist die tatsächliche Reichweite des Angebots noch unklar.
Die Verwahrung ist zentralisiert: Deka hält die privaten Schlüssel der Kunden in einer Sammel-Wallet. Kunden können Kryptowerte nur an Adressen bei bestimmten Anbietern übertragen, nicht direkt an ihre eigenen Wallets in Eigenverwahrung. Zu den gelisteten Anbietern zählen Crypto Finance (Deutschland), Tangany, Börse Stuttgart Digital Custody und Bullish Europe.
Auswirkungen auf den Markt
Jeder Kauf und Verkauf kostet 0,99 € zuzüglich eines DekaBank-Aufschlags, dessen Höhe im Preisverzeichnis nicht angegeben ist. Es gibt keinen Mindestbetrag für eine Order; der Höchstbetrag liegt bei 250.000 € pro Transaktion. Deka gibt an, dass Verwahrung und zulässige Auslieferungen kostenlos sind. Der Mindestbetrag für eine Bitcoin-Auslieferung liegt bei 0,0001 BTC.
Der Anbieter weist darauf hin, dass technische Störungen oder Wartungsarbeiten den Handel zum gewünschten Zeitpunkt oder Preis verhindern können. Kryptobestände sind nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, und Kunden können ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Kryptowerte können Kunden über die Sparkassen-App handeln?
Angeboten werden Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und POL von Polygon.
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Was kostet ein Kauf oder Verkauf?
Jeder Handel kostet 0,99 € zuzüglich eines DekaBank-Aufschlags. Dessen Höhe ist im Preisverzeichnis nicht angegeben.
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Können Kunden Kryptowerte direkt an ihre eigenen Wallets übertragen?
Nein. Deka verwahrt die privaten Schlüssel und erlaubt Auslieferungen nur an Adressen bei bestimmten Anbietern von Krypto-Asset-Dienstleistungen.
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Welche Sparkassen waren als Teilnehmer gelistet?
Am 20. Oktober umfasste die Liste die Frankfurter Sparkasse, Sparkasse Rottal-Inn, Niederrheinische Sparkasse RheinLippe, Taunus Sparkasse und Sparkasse Karlsruhe.
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Sind Kryptobestände durch die deutsche gesetzliche Einlagensicherung geschützt?
Nein. Laut Deka fallen Kryptobestände nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. Kunden könnten ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.