Bitcoin wird bei rund 77.000 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs zweimal wöchentlich unter 83.000 Dollar geschlossen hat. Der Analyst hatte diese Marke beobachtet, um einzuschätzen, ob der vorherige Anstieg ein Fehlausbruch war. Der Rückgang bringt BTC näher an den 21-Wochen-EMA und den 20-Wochen-SMA. Andere Krypto- und Aktienbenchmarks haben ihre jeweiligen Unterstützungszonen bereits getestet.
Warum das wichtig ist
Die pessimistische Einschätzung stützt sich auf ein wiederkehrendes Muster, das der Analyst in Midterm-Jahren ausmacht: ein Tief im Q1, ein weiteres im Sommer und ein weiteres im Q4. Ähnliche Strukturen habe es 2018 und 2022 gegeben, sagt der Sprecher. Die Schwäche bei Gold, Silber und asiatischen Aktienmärkten wertet er als Zeichen dafür, dass sich das Muster marktübergreifend entwickeln könnte.
Die Analyse hebt außerdem hervor, dass Bitcoin in früheren Beispielen zeitversetzt auf Zinserhöhungen reagierte. Nach Zinserhöhungen im September habe sich Bitcoin laut dem Sprecher etwa anderthalb Monate gehalten, bevor der Kurs fiel. Dieser Vergleich spricht für Vorsicht. Der Präsentator räumt jedoch ein, dass gängige technische Indikatoren wie RSI und MACD sowie höhere Hochs eine bullischere Gegenposition stützen. Die Signale sind nicht einheitlich.
Auswirkungen auf den Markt
Der Präsentator skizziert zwei mögliche Verläufe: einen schnellen Rückgang mit anschließendem Tief vor den Midterm-Wahlen oder eine Bewegung in Richtung des Bullenmarkt-Unterstützungsbands, eine vorübergehende Erholung und einen späteren Rückgang. Das zweite Szenario würde den Mustern ähneln, die der Sprecher 2015 und 2020 beobachtet. Als Gegenbeispiel nennt er den Zusammenbruch von FTX 2022: Damals verlor Bitcoin innerhalb von zwei Tagen rund 24 Prozent, obwohl der Kurs bereits unter dem Unterstützungsband lag.
Keines der beiden Szenarien wird als sicher dargestellt. Ein stärkerer Rückgang könnte laut dem Analysten mehr Spielraum für einen kräftigeren anschließenden Bullenmarkt lassen, während eine flachere Korrektur die künftigen Renditen begrenzen könnte. Die praktische Lehre lautet, nicht selbstzufrieden zu werden und sich einen gewissen Handlungsspielraum zu bewahren, statt ein neues Tief als unausweichlich anzusehen oder in Panik zu verkaufen. Der Sprecher sagt, Bitcoin habe sich bislang besser gehalten als in früheren Midterm-Jahren, auch wenn der zeitliche Verlauf zunehmend an einen früheren Bärenmarktzyklus erinnere.
Häufig gestellte Fragen
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Warum beobachtet der Analyst die Marke von 83.000 Dollar?
Der Analyst wertete zwei wöchentliche Schlusskurse unter 83.000 Dollar als mögliches Zeichen dafür, dass Bitcoins vorheriger Anstieg ein Fehlausbruch gewesen sein könnte.
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Welche Bitcoin-Unterstützungsmarken rücken näher?
Laut der Analyse nähert sich Bitcoin dem 21-Wochen-EMA und dem 20-Wochen-SMA.
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Welches Muster in Midterm-Jahren beschreibt die Analyse?
Der Analyst beschreibt eine Abfolge von Tiefs im Q1, im Sommer und im Q4 und verweist auf ähnliche Strukturen in den Jahren 2018 und 2022.
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Welche bullischen Signale stehen im Widerspruch zur pessimistischen Einschätzung?
Der Präsentator sagt, Indikatoren wie RSI und MACD sowie höhere Hochs hätten in der Vergangenheit eine bullischere Interpretation gestützt.
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Welche zwei Abwärtsszenarien skizziert der Analyst?
Bitcoin könnte schnell fallen und vor den Midterm-Wahlen einen Tiefpunkt erreichen oder das Bullenmarkt-Unterstützungsband anlaufen, sich erholen und später erneut sinken. Der Analyst stellt keinen der beiden Verläufe als sicher dar.