Ein Experiment der Cleveland Fed ergab, dass die Anzeige der Bitcoin-Renditen der letzten 12 Monate die Wahrscheinlichkeit, dass Einzelhandelsinvestoren Krypto besitzen, um etwa 2,5 Prozentpunkte erhöhte, was einem Anstieg von etwa 23 % gegenüber der Basislinie von 11 % entspricht. Die randomisierte Studie verfolgte eine klare kausale Kette von Informationsaussetzung über Erwartungsänderungen bis hin zu tatsächlichen Portfolioveränderungen. Die Forscher sagten, die Ergebnisse bieten seltene experimentelle Beweise für eine Dynamik, die lange mit spekulativen Märkten verbunden ist.
Warum es wichtig ist
Das Papier mit dem Titel "Do You Even Crypto, Bro? Cryptocurrencies in Household Finance" ist ein Arbeitsdokument von Juli 2026 von Michael Weber, Bernardo Candia, Olivier Coibion und Yuriy Gorodnichenko. Während des zweiten Quartals 2025 wurden die Teilnehmer zufällig in Gruppen eingeteilt, die unterschiedliche finanzielle Informationen erhielten. Eine Gruppe wurde darüber informiert, dass Bitcoin in den letzten 12 Monaten 14,3 % zurückgegeben hatte; eine andere Gruppe sah ein Bitcoin-Preischart. Teilnehmer, die die genaue Rendite erfuhren, erhöhten ihre erwartete Krypto-Rendite für das folgende Jahr um 3,2 Prozentpunkte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Diejenigen, die das Diagramm sahen, erhöhten ihre Erwartungen um 1,2 Prozentpunkte.
Die stärkste Reaktion kam von Personen, die angaben, wenig über Krypto zu wissen. Etwa 40 % der Nicht-Besitzer fielen in diese Gruppe, und fast 90 % von ihnen würden keine numerische Prognose für die erwarteten Renditen abgeben. Nach Erhalt der Bitcoin-Informationen änderte diese Kohorte ihre gewünschte Krypto-Allokation um etwa die Hälfte des anfänglichen Durchschnitts. Investoren, die Krypto bereits abgeschrieben hatten, bewegten sich kaum. Die Implikation ist direkt: Rallyes rekrutieren aus den Unentschlossenen, nicht aus den Abweisenden.
Marktauswirkungen
Das Experiment stellt nicht fest, dass jede Bitcoin-Rallye die gleiche Nachfrageantwort erzeugt, noch quantifiziert es, wie viel neuer Einzelhandelsfluss den Preis bewegt. Aber es formalisiert den Feedback-Loop, über den Bullen und Bären seit Jahren diskutieren. Frühere Gewinne erhöhen die Erwartungen, Erwartungen verschieben die Portfolio-Präferenzen, und am Rande übersetzen sich Erwartungen in Besitz. Der Krypto-Besitz stieg von etwa 3 % der US-Haushalte im Jahr 2021 auf etwa 12 % bis Mitte 2023, fiel dann und erholte sich auf etwa 12 %, als Bitcoin 2025 über $120.000 gehandelt wurde.
Ein separates Haushaltspanel zeigte, dass Krypto-Vermögen auch in reale Ausgaben zurückfließt. Ein Haushalt, der hypothetisch sein gesamtes Portfolio in Krypto hielt, war um 1,4 Prozentpunkte wahrscheinlicher, ein langlebiges Gut wie einen Computer oder Kühlschrank zu kaufen, wenn der Bitcoin-Preis in einem Quartal doppelt so hoch war. Der Effekt ließ im folgenden Quartal nach, was das Ausgabeverhalten von Glücksspielgewinnen widerspiegelt, nicht von traditionellem finanziellen Wohlstand.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat das Experiment der Cleveland Fed tatsächlich getestet?
Die Forscher teilten die Teilnehmer während des zweiten Quartals 2025 zufällig in Gruppen ein, die unterschiedliche finanzielle Informationen erhielten. Eine Gruppe wurde darüber informiert, dass Bitcoin im Vorjahr 14,3 % zurückgegeben hatte; eine andere sah ein Bitcoin-Preischart. Andere erhielten Daten zum S&P 500,…
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Wie sehr hat das Sehen der Bitcoin-Renditen die Wahrscheinlichkeit des Besitzes verändert?
Teilnehmer, die die Bitcoin-Rendite oder das Diagramm sahen, waren in einer Nachbefragung etwa 2,5 Prozentpunkte wahrscheinlicher, zu berichten, dass sie Krypto besitzen, was einem Anstieg von etwa 23 % gegenüber der Basislinie von 11 % entspricht. Das zusammengefasste Ergebnis war statistisch signifikant mit einem…
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Wer reagierte am stärksten auf die Bitcoin-Informationen?
Menschen mit begrenztem Krypto-Wissen. Etwa 40 % der Nicht-Besitzer gaben an, wenig über Krypto zu wissen, und fast 90 % dieser Gruppe würden keine numerische Renditeprognose abgeben. Diese Befragten änderten ihre gewünschte Krypto-Allokation am stärksten.
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Beweist das Experiment, dass Bitcoin-Rallyes Preisbewegungen verursachen?
Nein. Die Forscher sagten, die Studie stellt nicht fest, dass jede Bitcoin-Rallye die gleiche Nachfrageantwort erzeugt oder quantifiziert, wie viel neuer Einzelhandelsfluss den Preis bewegt. Es isoliert eine kausale Kette von Informationen über Erwartungen bis hin zu Besitz, nicht mehr.
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Fand die Studie auch Auswirkungen über Portfolioentscheidungen hinaus?
Ja. Eine Analyse des Haushalts-Panels ergab, dass eine Verdopplung des Bitcoin-Preises mit einer um 1,4 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit verbunden war, in diesem Quartal ein langlebiges Gut wie einen Computer oder Kühlschrank zu kaufen. Der Effekt ließ im nächsten Quartal nach, ähnlich wie bei Ausgaben aus…