Bitcoin hat den 200-Wochen-Durchschnitt (200WMA) berührt, der derzeit bei etwa $61.800 liegt — ein Niveau, das in jeder vorherigen Bärenphase als zyklisches Landmark diente. Das Muster ist mechanisch: Nach dem Halving durchbricht Bitcoin den 50-Wochen-MA, dann den 100-Wochen-MA und testet schließlich den 200-Wochen-MA. Diese Sequenz wurde nun zum dritten Mal abgeschlossen.
Warum es wichtig ist
Der 200WMA hat historisch Unterstützung geboten, aber im letzten Zyklus hat er versagt — Bitcoin fiel kurzzeitig sogar unter den 300-Wochen-Durchschnitt, der derzeit bei etwa $54K liegt, nahe dem realisierten Preis von Bitcoin. Dieses Präzedenz bedeutet, dass das Niveau ein Magnet ist, kein garantierter Boden. Die Zyklusanalyse, die 2025 mit früheren Zwischenjahresvergleichen vergleicht, zeigt, dass Bitcoin etwa 29–30% von seinem Jahresstart gefallen ist, was ungefähr mit dem historischen Durchschnitt von etwa 32% Rückgang in dieser Phase übereinstimmt. Das Basis-Szenario deutet auf ein Tief im Juni, eine Gegenbewegung im Juli–August und einen potenziellen finalen Zyklusboden im Q4 hin.
Marktauswirkungen
Kurzfristige Katalysatoren sind ein Fed-Treffen und eine Zinssatzentscheidung der Bank of Japan um den 17. Juni — die Zinserhöhung der BoJ im Juli 2024 ging Bitcoin's Kapitulation im August voraus, und eine ähnliche Dynamik könnte jetzt im Spiel sein. Wenn Bitcoin den 200WMA bis Ende Juni hält, wird eine Rallye im Juli zur Arbeitsthese. Ein wöchentlicher Schlusskurs darunter öffnet jedoch den Weg in Richtung $57K–$58K und hält das Q4-Kapitulationsszenario am Leben. Die Playbooks von 2018 und 2022 sahen beide im Q4 finale Tiefststände, selbst nach Schwäche im Juni.