Preise werden geladen…
〽️NEUTRAL

Bitcoin und Aktien: Volatiles H2 durch KI-Dispersion erwartet

Zwei Analysten argumentieren getrennt voneinander, dass der einfache KI-Trade vorbei ist, die Korrelationen steigen und der Vierjahreszyklus von Bitcoin intakt bleibt, mit einem möglichen Boden zwischen 54.000 $ und 58.000 $.

Bitcoin und Aktien: Volatiles H2 durch KI-Dispersion erwartet
Bitcoin und Aktien: Volatiles H2 durch KI-Dispersion erwartet
Bitcoin und Aktien: Volatiles H2 durch KI-Dispersion erwartet
Bitcoin und Aktien: Volatiles H2 durch KI-Dispersion erwartet

Marktanalysten zufolge stehen Investoren vor einer Phase, in der KI-Dispersion, die Geldpolitik der Federal Reserve und die Marktstruktur von Bitcoin nach den ETFs starke Ausschläge über Aktien und Kryptowährungen hinweg auslösen können, auch wenn die breitere Wirtschaft robust bleibt. Mark Connors, ehemaliger globaler Leiter des Portfoliomanagements der Credit Suisse und heutiger CIO von Risk Dimensions, sagte gegenüber CoinDesk, dass KI den Technologiesektor nicht mehr pauschal beflügelt, sondern stattdessen Infrastrukturanbieter von Unternehmen trennt, deren Produkte einem Automatisierungsrisiko ausgesetzt sind. Als Belege verwies er auf die jüngsten Kursrückgänge bei Accenture, Autodesk und Intuit. Chris Sullivan, Mitgründer von Hyperion Decimus, widersprach der Ansicht, dass die Spot-Bitcoin-ETFs den Vierjahreszyklus beendet hätten. Seiner Argumentation nach haben strukturelle Absicherungen und institutionelle Zuflüsse lediglich verändert, wie Bitcoin gehandelt wird, nicht jedoch das ihm innewohnende Boom-and-Bust-Muster.

Warum es wichtig ist

Connors beschrieb das Umfeld als einen in zwei Lager gespaltenen Markt, in dem die makroökonomischen Korrelationen zwischen Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Krypto laut Kestrel-Daten steigen. Investoren reagierten stärker auf Schlagzeilen zur Federal Reserve und zur Treasury-Finanzierung als auf unternehmensspezifische Fundamentaldaten. Er rechnet damit, dass der Rest des Jahres unübersichtlich bleibt, bis sich die Finanzierungsbedingungen lockern. Sullivan stimmte bei der erhöhten Unsicherheit zu, verwies jedoch auf die Mechanik von Bitcoin selbst. Er argumentierte, dass die Derivateabsicherung rund um die Kreierung und Rücknahme von Spot-ETFs die historischen Makrozusammenhänge geschwächt habe und dass On-Chain-Fundamentaldaten sowie gedrückte Stimmung ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis aufspannen könnten, sobald der aktuelle Abwärtstrend ausgereift ist.

Auswirkungen auf den Markt

Sullivan wartet auf ein finales Bodenbildungsmuster, bevor er den Bärenmarkt für beendet erklärt, und hält weiterhin an einer Bitcoin-Basis zwischen 54.000 $ und 58.000 $ fest, was gegenüber den aktuellen Kursen weiteres Abwärtspotenzial impliziert. Connors sieht die Lage eher als Barbell-Strategie: KI-Profiteure kompoundieren, KI-gestörte Titel verlieren weiter an Bewertung, und ein volatiles Makroband schneidet die Risikoanlagen in beide Richtungen, bis die Fed wieder klarere Signale sendet.

Verwandte Tokens
$BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Mark Connors zum KI-Trade gesagt?

    Connors, ehemaliger globaler Portfolioleiter der Credit Suisse und nun CIO von Risk Dimensions, argumentierte, KI beflügele Tech nicht mehr pauschal und trenne Infrastrukturanbieter von Unternehmen, die der Automatisierung ausgesetzt sind, und verwies auf Kursrückgänge bei Accenture, Autodesk und Intuit als Belege.

  2. Haben Spot-Bitcoin-ETFs den Vierjahreszyklus von Bitcoin beendet?

    Chris Sullivan, Mitgründer von Hyperion Decimus, widersprach und argumentierte, ETF-bezogene Absicherungen und institutionelle Zuflüsse hätten verändert, wie Bitcoin gehandelt wird, das historische Boom-and-Bust-Muster aber intakt gelassen, und ein finales Bodenbildungsmuster müsse erst noch entstehen.

  3. Wo erwartet Sullivan den Boden bei Bitcoin?

    Sullivan hält weiterhin an einem Bärenmarkt-Boden für Bitcoin zwischen 54.000 $ und 58.000 $ fest und verweist auf verbesserte On-Chain-Fundamentaldaten und gedrückte Stimmung als Setup für langfristige Investoren, sobald die Unsicherheit abklingt.

  4. Warum steigen die Cross-Asset-Korrelationen?

    Laut Kestrel-Daten, die im Beitrag zitiert werden, sind die Korrelationen zwischen Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Kryptowährungen in den letzten Monaten gestiegen, da Investoren stärker auf Schlagzeilen zur Federal Reserve und zur Treasury-Finanzierung reagieren als auf unternehmensspezifische Fundamentaldaten.

  5. Wie sieht der Ausblick für den Rest des Jahres aus?

    Connors erwartet, dass der Rest des Jahres unübersichtlich bleibt, bis sich die Finanzierungsbedingungen lockern, während Sullivan ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis sieht, sobald Bitcoin sein finales Bodenbildungsmuster ausbildet und die makroökonomische Sicht zurückkehrt.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
Original öffnen →