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Bitcoin-Bärenmarkt: Warum die Dauer den Boden verrät

Ein breit beachteter Bitcoin-Marktanalyst argumentiert, dass die Zeit, nicht der Preis, der bessere Wegweiser dafür…

Ein breit beachteter Bitcoin-Marktanalyst argumentiert, dass die Zeit, nicht der Preis, der bessere Wegweiser dafür ist, wann der aktuelle Bärenmarkt seinen Boden findet. Bitcoin notierte zum Zeitpunkt der Analyse am 11. Juni bei rund $63.000, ungefähr in Woche 35 einer Korrektur, die der Analyst auf das Post-Halving-Hoch Ende 2024 datiert.

Warum das relevant ist

Die These stützt sich auf eine Aufstellung jedes bisherigen Bitcoin-Bärenmarktes. Der Zyklus 2013–14 dauerte vom Hoch zum Tief etwa 59 Wochen; die Korrektur 2017–18 erstreckte sich über rund 53 Wochen; der Zyklus 2021–22 lag bei ungefähr 54 Wochen. Der einzige Ausreißer war 2019–20, als der Boden nach etwa neun Monaten kam — allerdings erst, nachdem der COVID-Crash eine vollständige preisbasierte Kapitulation lieferte, die On-Chain-Indikatoren wie den Realized Price, den Terminal Price und das Überschneiden von Supply in Profit/Loss zurücksetzte. Ohne einen solchen tiefen Flush spricht das historische Muster eher für ein Bodenfenster von 50 bis 60 Wochen als für eine Auflösung im Juni.

Marktauswirkungen

Der praktische Fahrplan lautet, den Juni als Zwischenbodensfenster zu behandeln — oft ein Sweep des Februarbodens — gefolgt von einer Sommer-Rally, die Käufer zurückholt, bevor ein finaler Q4-Flash bei steigendem Volumen erfolgt. Das 2018-Analogon (Februartief, Juni-Sweep dieses Tiefs, dann tieferes Q4-Tief) ist der Basisfall, mit einer möglichen früheren Drehung nur dann, wenn Bitcoin tiefer bricht und den Realized Price sowie den MVRV-Z-Score in einen vollständigen Reset zieht. Hält Bitcoin die $60K-Zone bis Q4, wäre das der bullische Tell, aber historisch hat ein Volumenspike — sichtbar sowohl im Endspurt 2014 als auch 2018 — das eigentliche Tief markiert, nicht allein die Preisaktion.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist zeitbasierte Kapitulation bei Bitcoin?

    Zeitbasierte Kapitulation ist die These, dass Bitcoin-Bärenmärkte sich an einem Zeitfenster auflösen — rund 50 bis 60 Wochen vom Hoch zum Tief — und nicht an einem bestimmten Preisauslöser. Die Zyklen 2013–14, 2017–18 und 2021–22 passen alle in diesen Korridor; nur 2019–20 endete schneller, über eine preisbasierte…

  2. Wie lange haben frühere Bitcoin-Bärenmärkte gedauert?

    Laut der zitierten Analyse: Die Korrektur 2013–14 lief etwa 59 Wochen, der Zyklus 2017–18 etwa 53 Wochen und der Zyklus 2021–22 etwa 54 Wochen. Der Bär 2019–20 endete nach rund neun Monaten, allerdings erst, nachdem COVID einen scharfen preisbasierten Flush lieferte, der On-Chain-Indikatoren zurücksetzte.

  3. Was würde die zeitbasierte Bodenthese ungültig machen?

    Eine preisbasierte Kapitulation — ein tiefer Rutsch, der den Realized Price, den Terminal Price und den MVRV-Z-Score in einen vollständigen Reset zieht und den Supply-in-Profit/Loss-Indikator sauber kreuzt. In diesem Szenario, so der Analyst, wäre es nicht sinnvoll, bis Q4 bärisch zu bleiben.

  4. Warum ist das Volumen für einen Bitcoin-Boden wichtig?

    Jeder bisherige Bitcoin-Boden (2014, 2018, 2020) war durch einen scharfen Anstieg des Handelsvolumens geprägt, während späte Halter kapitulierten. Da das Volumen noch abnimmt und ein vergleichbarer Spike ausbleibt, wertet der Analyst den Volumenhöhepunkt als bestätigendes Signal für das finale Tief.

  5. Wie sieht der praktische Fahrplan rund um das Junitief aus?

    Den Juni als Fenster für ein Zwischentief oder einen Sweep des Februarbodens behandeln, eine sommerliche Erholungsrally erwarten, die Käufer zurückzieht, und auf einen Q4-Flash bei steigendem Volumen als wahrscheinlicheren finalen Boden achten. Historisch war die Akkumulation nach dem Junitief die Re-Entry-Zone mit…

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 70d
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