Bitwise positioniert Hyperliquid als eine der Durchbruchsplattformen dieses Kryptozyklus. Ryan Rasmussen, Head of Research, erklärt, die Investorennachfrage nach den HYPE-ETF-Produkten des Hauses ziehe nach dem Launch von BHYP spürbar an. Bitwise hebt sich ab, indem HYPE im eigenen Haus gestakt wird, um die Rendite zu maximieren: 10% der Managementgebühren fließen in den Kauf von HYPE-Tokens für die eigene Bilanz. Zudem werden Wallet-Adressen, die an die ETF-Reserven gebunden sind, öffentlich geteilt, damit Anleger ihre Bestände on-chain verifizieren können.
Warum das zählt
Rasmussen argumentierte, Hyperliquid könne künftig „eines der Systeme sein, auf denen ein Großteil der traditionellen Finanzwelt läuft". Er verwies auf das Wachstum bei Perpetual Futures, Prediction Markets und Spot-Handel als Beleg dafür, dass sich das Ökosystem über seine anfängliche Nische hinaus ausdehnt. Tokenisierte Aktien, Stablecoins und 24/7-Handel nannte er strukturelle Rückenwinde – ebenso wie die kürzliche Coinbase-Hyperliquid-Partnerschaft im Zusammenhang mit USDC-Liquidität als weiteres institutionelles Signal. Bitwise hob zudem die Tokenomics von Hyperliquid hervor: 99% der auf der Plattform generierten Gebühren werden für den Kauf und das Verbrennen von HYPE-Tokens verwendet – ein Mechanismus, den Rasmussen mit klassischen Aktienrückkäufen verglich.
Marktauswirkungen
Bitwises Positionierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Finanzberater von grundsätzlicher Krypto-Skepsis hin zu Fragen über Portfolio-Allokation, Tokenisierung und Stablecoins bewegen – eine Gesprächsqualität, die Rasmussen als „deutlich besser" beschrieb als noch vor zwei Jahren. Der Bull Case ruht auf einem regulatorischen Umfeld, in dem Projekte mit stärkeren Token-Incentives launchen können, ohne unmittelbare Razzien zu fürchten. Gleichzeitig räumte Rasmussen ein, dass die US-Aufsicht über Perpetual-Futures-Märkte und der Druck traditioneller Börsen auf die Regulatoren, Hyperliquid genauer zu prüfen, reale Gegenwinde bleiben. Auch wenn die institutionelle Adoption noch in den Kinderschuhen steckt, wächst das Interesse von Vermögensverwaltern mit Billionen-AUM – und die Lesart ist klar: Hyperliquid wird zunehmend als Infrastruktur framen, nicht als einfach eine weitere Perps-DEX.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist Bitwises HYPE-ETF-Strategie?
Bitwise stakt HYPE im eigenen Haus, um die Rendite für ETF-Anleger zu maximieren, weist 10% der Managementgebühren dem Kauf von HYPE-Tokens für die eigene Bilanz zu und teilt Wallet-Adressen zu den ETF-Reserven öffentlich, damit Anleger ihre Bestände on-chain verifizieren können.
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Warum glaubt Bitwise, Hyperliquid könnte die Finanzwelt der Zukunft antreiben?
Ryan Rasmussen, Head of Research bei Bitwise, argumentierte, Hyperliquid könne „eines der Systeme sein, auf denen ein Großteil der traditionellen Finanzwelt läuft" – und verwies auf Wachstum bei Perpetual Futures, Prediction Markets, Spot-Handel, tokenisierten Aktien, Stablecoins und 24/7-Handel als strukturelle…
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Wie funktionieren die Tokenomics von Hyperliquid?
Laut Rasmussen fließen 99% der auf der Hyperliquid-Plattform generierten Gebühren in den Kauf und das Verbrennen von HYPE-Tokens – ein Mechanismus, den er mit klassischen Aktienrückkäufen verglich und der Anlegern eine eingängigere Story bietet.
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Welchen regulatorischen Risiken steht Hyperliquid gegenüber?
Rasmussen räumte ein, dass die US-Aufsicht über Perpetual-Futures-Märkte Hyperliquid unter Druck setzen könnte, und merkte an, dass traditionelle Börsen Berichten zufolge auf die Regulierer einwirken, dezentrale Wettbewerber genauer zu prüfen.
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Wie verändert sich die institutionelle Adoption von Krypto?
Rasmussen sagte, Finanzberater hätten sich von der Frage, ob Krypto „gegen null" laufe, hin zu Fragen über Portfolio-Allokation, Tokenisierung und Stablecoins bewegt – und bezeichnete die Gesprächsqualität als „deutlich besser" als noch vor zwei Jahren.