Das Ethereum-Layer-2-Netzwerk Blast wird seinen Betrieb einstellen, weil die Kosten für den Betrieb der Chain die Einnahmen übersteigen. Blast sieht nach eigenen Angaben keinen realistischen Weg zu wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Warum das wichtig ist
Blast startete im November 2023 im Early Access, nachdem das Projekt 20 Millionen US-Dollar von Investoren wie Paradigm und Standard Crypto eingesammelt hatte. Die Entscheidung zeigt, dass eine Finanzierung die laufenden Betriebskosten eines L2 nicht deckt, wenn ausreichende Einnahmen fehlen.
Auswirkungen auf Nutzer
Blast bittet Nutzer, ihre Vermögenswerte bis zum 26. Oktober ins Ethereum-Mainnet abzuheben, und verkürzt die Wartezeit für Auszahlungen auf 24 Stunden. Auch nach diesem Datum bleiben Vermögenswerte über die Bridge-Verträge von Blast auf Ethereum L1 abhebbar. Nutzer sollten ihre Auszahlung daher planen: Der 26. Oktober ist der gewünschte Termin, nicht das Ende des Bridge-Zugangs.
Häufig gestellte Fragen
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Warum stellt Blast sein Layer-2-Netzwerk ein?
Laut Blast kostet der Betrieb der Chain mehr, als das L2 einnimmt. Das Projekt sieht keinen realistischen Weg zu wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
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Was sollen Blast-Nutzer bis zum 26. Oktober tun?
Blast bittet Nutzer, ihre Vermögenswerte bis zum 26. Oktober ins Ethereum-Mainnet abzuheben.
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Sind Vermögenswerte auf Blast nach dem 26. Oktober noch abhebbar?
Ja. Laut Blast bleiben sie auch danach über die Bridge-Verträge auf Ethereum L1 abhebbar.
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Wie ändert sich die Wartezeit für Auszahlungen bei Blast?
Laut Blast wird die Wartezeit für Auszahlungen auf 24 Stunden verkürzt.
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Wie viel Kapital nahm Blast vor dem Early-Access-Start auf?
Vor dem Early-Access-Start im November 2023 sammelte Blast 20 Millionen US-Dollar von Investoren wie Paradigm und Standard Crypto ein.