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BTC rutscht unter 60.000 $ – Wintermute sieht späten Bärenmarkt

Die Einschätzung des Desks: Die Kapitulation läuft, doch die Kaufnachfrage fehlt weiterhin. ETF-Abflüsse und eine abklingende KI-Rotation lassen Krypto einem stärkeren Dollar und länger erhöhten Zinsen ausgesetzt.

Wintermutes jüngster Marktbericht rahmt den aktuellen Abverkauf als Bärenmarktumfeld im Spätstadium. $BTC verlor in der Woche 5,9% und rutschte kurz unter 60.000 $, wo es die 200-Wochen-Durchschnittslinie testete. $ETH gab 7,9% nach. Das Desk führt die Bewegung auf vier sich überlagernde Belastungsfaktoren zurück: den abklingenden KI-Handel, die Schwäche des Nasdaq, einen stärkeren Dollar sowie Zinserwartungen, die für länger nach oben angepasst wurden.

Warum das wichtig ist

Wintermute liest Sentiment- und On-Chain-Daten so, dass die Kapitulation bereits im Gange ist. Der Vorbehalt betrifft die Nachfrageseite: Die Abflüsse aus den Spot-ETFs hielten an, und Käufe durch Treasuries sowie Stablecoins blieben verhalten. Der Bericht weist zudem darauf hin, dass frische Liquidität zunächst in KI-Aktien rotieren könnte, bevor sie Krypto erreicht. Gleichzeitig deutet Strategys neues Monetarisierungs-Framework für $BTC darauf hin, dass der „permanente Bid“ durch Corporate-Treasury-Käufer zunehmend bedingt und nicht mehr automatisch ist.

Auswirkungen auf den Markt

Der Test der 200-Wochen-Durchschnittslinie ist die technische Richtschnur. Angesichts anhaltender Abflüsse und einer möglichen, vom KI-Sektor angeführten Liquiditätsrotation argumentiert Wintermute, dass der Markt einen Boden noch nicht bestätigt hat, selbst wenn der emotionale Ausverkauf weitgehend abgeschlossen ist.

Verwandte Tokens
$BTC $ETH

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Wintermute über den Kryptomarkt tatsächlich gesagt?

    Wintermute beschrieb den aktuellen Krypto-Abverkauf als Bärenmarkt im Spätstadium, getrieben von einem abklingenden KI-Handel, der Schwäche des Nasdaq, einem stärkeren Dollar und Zinserwartungen, die für länger nach oben angepasst wurden.

  2. Wie stark sind $BTC und $ETH im von Wintermute betrachteten Zeitraum gefallen?

    $BTC verlor in der Woche 5,9% und rutschte kurz unter 60.000 $, wo es die 200-Wochen-Durchschnittslinie testete. $ETH gab um 7,9% nach.

  3. Ist Wintermute der Ansicht, dass der Boden erreicht ist?

    Nein. Das Desk erklärte, Sentiment und On-Chain-Daten zeigten eine laufende Kapitulation, doch ETF-Abflüsse sowie schwache Käufe durch Treasuries und Stablecoins sprächen dafür, dass der Markt einen Boden noch nicht bestätigt habe.

  4. Warum sind ETF-Abflüsse für die Bodenbildung problematisch?

    Abflüsse bedeuten, dass es keine verlässliche Spot-Nachfrage gibt, die das Angebot absorbiert. Wintermute wies zudem darauf hin, dass Käufe durch Treasuries und Stablecoins verhalten blieben, wodurch die Preisfindung von einer Rückkehr der Flows abhängt.

  5. Welches Risiko einer KI-Rotation hat Wintermute hervorgehoben?

    Wintermute warnte, neue Liquidität könne zunächst in KI-Aktien fließen, bevor sie Krypto erreicht. Zudem zeige Strategys neues Monetarisierungs-Framework für $BTC, dass der „permanente Bid“ durch Corporate Treasuries zunehmend bedingt und nicht mehr automatisch sei.

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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