Der Bybit-CEO Ben Zhou sagte, die Börse sehe Hyperliquid eher als Partner denn als direkten Konkurrenten, da beide Plattformen unter den aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen unterschiedliche Nutzerbedürfnisse bedienen. In der When Shift Happens-Podcastfolge vom 23. April widersprach Zhou der Erzählung, Hyperliquid ziehe Bybits Nutzerbasis ab.
Warum es wichtig ist
Zhous Argumentation stützt sich auf die regulatorische Geografie. Unter dem europäischen MiCA-Rahmen darf Bybits lizenzierte Einheit in Europa Derivate überhaupt nicht anbieten, und selbst eine MiFID-Lizenz würde den Hebel auf 10x begrenzen — ein Niveau, das er im Vergleich zu dem, was Hyperliquid on-chain bietet, als „überhaupt nicht wettbewerbsfähig" bezeichnete. Die Argumentation lautet: Compliance-Einschränkungen drängen ein Segment hoch gehebelter Nutzer gezielt in Richtung DEXs, nicht weil Bybit beim Produkt verliert.
Auswirkungen auf den Markt
Die Einordnung ist relevant dafür, wie die CEX-DEX-Grenze gelesen wird. Wenn eine große zentralisierte Börse eine führende Perp-DEX öffentlich als komplementären Handelsplatz und nicht als Bedrohung behandelt, stützt das die Segmentierungsthese: regulierte CEXs und hoch gehebelte DEXs bedienen zunehmend unterschiedliche Kohorten, statt um denselben Flow zu konkurrieren.
Häufig gestellte Fragen
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Hat Bybits CEO gesagt, Hyperliquid sei ein Partner statt ein Konkurrent?
Ja. Im When Shift Happens-Podcast am 23. April erklärte CEO Ben Zhou, Bybit sehe Hyperliquid eher als Partner denn als direkten Konkurrent, und ordnete die Beziehung unter den aktuellen regulatorischen Vorgaben als komplementär ein.
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Warum glaubt Bybit, dass Nutzer zu Hyperliquid abwandern?
Zhou nannte als Treiber Lizenz- und Compliance-Grenzen, nicht das Versagen des Produkts. Bybits MiCA-Einheit in Europa darf keine Derivate anbieten, und eine MiFID-Lizenz würde den Hebel auf 10x begrenzen — was er im Vergleich zu Hyperliquids On-Chain-Angebot als nicht wettbewerbsfähig bezeichnete.
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Besitzt Bybit eine MiCA-Lizenz?
Zhou verwies auf Bybits MiCA-Standort in Europa, der unter dem Rahmen keine Derivate anbieten darf. Er wies zudem darauf hin, dass selbst eine MiFID-Lizenz einen Hebel-Cap von 10x mit sich bringen würde.
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Welchen Hebel bietet Hyperliquid im Vergleich zu regulierten CEXs?
Hyperliquid bietet hoch gehebelte Perpetual Futures on-chain ohne die Hebel-Limits, die Rahmenwerke wie MiFID vorgeben. Zhou erklärte, 10x Hebel unter MiFID sei „überhaupt nicht wettbewerbsfähig" gegenüber dem, was Hyperliquid bereitstellt.
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Was bedeutet das für die Marktanteile von CEX versus DEX?
Zhous Einordnung stützt die Segmentierungssicht: regulierte CEXs und hoch gehebelte DEXs bedienen unter den aktuellen Regeln zunehmend unterschiedliche Nutzergruppen, statt direkt um denselben Flow zu konkurrieren.