Galaxy Research hat seine Verabschiedungswahrscheinlichkeit für den CLARITY Act im Jahr 2026 von 60 % auf 50 % gesenkt. Research-Chef @intangiblecoins führt den Schritt auf einen enger werdenden Senatskalender und geringe Fortschritte in den Verhandlungen zurück.
Thorn betonte, die Herabstufung betreffe den Zeitplan, nicht das Gesetz selbst. Der CLARITY Act hat am 14. Mai den Senatsbankenausschuss passiert und liegt seit dem 1. Juni auf dem legislativen Kalender des Senats, doch weder wurde ein Plenumsdatum festgelegt noch ein gemeinsamer Text von Banken- und Agrarausschuss veröffentlicht.
Zwei politische Reibungspunkte sind weiter offen: Ethikbestimmungen und Formulierungen zum Entwicklerschutz. Keiner davon wurde bislang öffentlich gelöst. Gleichzeitig konkurrieren der SAVE Act, ein Pattsituation beim Wohnungsbaugesetz, die FISA-Abschnitt-702-Verlängerung und der FY2027 NDAA um dieselbe Plenarzeit.
Galaxy liest die Lage so: Ohne einen bis Anfang Juli fixierten Plenarplan rutscht der realistische Pfad des Gesetzes in den September, was das Risiko eines Kalenderkollapses 2026 in ein Lame-Duck-Fenster spürbar erhöht.
Warum das wichtig ist
Marktstrukturgesetzgebung ist seit zwei Jahren der größte ungelöste Belastungsfaktor für US-Krypto, und der CLARITY Act ist das am weitesten gediehene Vehikel. Eine Herabstufung vom selben Analystentisch, der das Gesetz seit seiner Einbringung begleitet, wiegt schwerer als eine Sell-Side-Notiz: Es ist eine Basisszenario-Revision, kein Randszenario. Der Zehn-Punkte-Schnitt ist absolut betrachtet klein, verkürzt aber das Zeitfenster, in dem Börsen, Broker und Token-Emittenten einen finalen US-Rahmen in ihre 2026er-Planung einpreisen können.
Auswirkungen auf den Markt
Der bearische Read ist prozedural, nicht inhaltlich. $BTC und $ETH spot haben einen langsamen US-Gesetzgebungstrack bereits weitgehend eingepreist, doch DeFi- und Perps-Plattformen, die am stärksten von einer klaren SEC-CFTC-Zuständigkeitsteilung abhängen, bleiben der sauberste Ausdruck dieses Trades.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat Galaxy Research an seiner CLARITY-Act-Prognose konkret geändert?
Galaxy Research hat die Verabschiedungswahrscheinlichkeit für den CLARITY Act 2026 von 60 % auf 50 % gesenkt. Research-Chef @intangiblecoins nannte als Grund einen enger werdenden Senatskalender und geringe Verhandlungsfortschritte.
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Warum beschreibt Galaxy die Herabstufung als Zeitplan- und nicht als inhaltliches Signal?
Thorn zufolge ist das Gesetz selbst unverändert: Es passierte am 14. Mai den Senatsbankenausschuss und liegt seit dem 1. Juni auf dem legislativen Kalender des Senats. Das Risiko ist prozedural, da weder ein Plenardatum noch ein gemeinsamer Banken- und Agrarausschuss-Text vorliegen.
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Welche politischen Punkte sind beim CLARITY Act noch ungelöst?
Zwei offene Reibungspunkte bleiben: Ethikbestimmungen und Formulierungen zum Entwicklerschutz. Keiner davon wurde im bisher veröffentlichten Text öffentlich gelöst.
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Welche andere Gesetzgebung konkurriert mit CLARITY um Plenarzeit im Senat?
Der SAVE Act, ein Wohnungsbau-Gesetz-Patt, die FISA-Abschnitt-702-Verlängerung und der FY2027 NDAA stehen in der Schlange vor CLARITY, was laut Galaxy das Kalenderrisiko hauptsächlich treibt.
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Was passiert mit der Vorlage, wenn bis Anfang Juli kein Plenarplan feststeht?
Galaxys Basisszenario: Ohne Plenarplan bis Anfang Juli rutscht der realistische Pfad des CLARITY Act in den September, was das Risiko eines 2026er-Kalenderkollapses in ein Lame-Duck-Fenster spürbar erhöht.