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Clarity Act passiert Senatsbankenausschuss mit 15:9

Zwei Demokraten stimmten bei der Mark-Up für den Entwurf, doch der ungelöste Konflikt über Krypto-Gewinne des Präsidenten und Trumps Drohung, jede Ethikformulierung mit dem Veto zu belegen, lassen einen Durchbruch vor der Augustpause fraglich erscheinen.

Der Clarity Act hat den Senatsbankenausschuss bei einer kürzlichen Mark-Up mit 15:9 passiert und dabei zwei demokratische Stimmen gewonnen — Berichten zufolge Osa Brooks und Ruben Gallego —, wobei beide deutlich machten, dass ihre Unterstützung im Ausschuss nicht für eine Abstimmung im Plenum gilt. Dem Gesetzentwurf steht weiterhin ein steiniger Weg bis zur vollen Senatsabstimmung bevor, da sich die Ethikbestimmungen zu Politikern, die direkt aus der von ihnen regulierten Branche profitieren, als zentraler Streitpunkt erweisen. Senatsdemokraten haben signalisiert, dass sie ihre Zustimmung zurückhalten werden, solange der Entwurf den Präsidenten und anderen Amtsträgern nicht untersagt, persönlich von Krypto zu profitieren, während Trump Berichten zufolge gedroht hat, jede Version mit einer solchen Formulierung mit dem Veto zu belegen.

Warum es wichtig ist

Der Ethikkonflikt ist die strukturelle Geschichte hinter der Verzögerung des Gesetzentwurfs. Die Krypto-Geschäfte der Trump-Familie — darunter die Trump- und Melania-Memecoins sowie World Liberty Financial, Letzteres mittlerweile in eine Klage mit Justin Sun-Bezug verwickelt — haben seit Amtsantritt der Regierung Milliarden generiert, und dieser Interessenkonflikt steht im Zentrum der Sackgasse. Der Senat arbeitet zudem weiterhin an einer Kompromissformulierung zu Stablecoin-Yield: Der entstehende Rahmen würde Rendite auf aktiven Salden erlauben (USDC, das auf Aave verliehen oder anderweitig in DeFi eingesetzt wird), jedoch nicht auf passiven Beständen, wobei die Banken bislang bei der Frage der Passivsalden nicht eingeknickt sind. Das Weiße Haus hat auf eine Unterzeichnung am 4. Juli gedrängt, um mit dem 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten zusammenzufallen, doch mit der näher rückenden Augustpause und den Wahlen, die den politischen Kalkül kurz darauf verschieben, schließt sich das legislativische Fenster rasch.

Marktauswirkungen

Die Polymarket-Quoten für eine Verabschiedung lagen zum Zeitpunkt der Diskussion bei rund 68–70 %, doch die Podiumsteilnehmer stuften das Timing-Risiko als dominante Variable ein. Beide Gäste argumentierten, dass ein gescheiterter oder weiter verzögerter Clarity Act wahrscheinlich eine Krypto-Korrektur auslösen würde, da eine substanzielle institutionelle Positionierung auf der Annahme aufgebaut wurde, dass das Gesetz verabschiedet wird. Altcoins gelten als am stärksten exponiert — HYPE, Zcash und Venice wurden als jüngere Outperformer genannt, doch das Muster der jährlichen Rotation (Solana 2023, XRP 2024, Ethereum Anfang 2025, zuletzt Privacy-Tokens) deutet darauf hin, dass eine Enttäuschung beim Clarity Act den historischen Abfluss zurück in Bitcoin und dann vollständig aus Krypto heraus beschleunigen könnte. Langlaufende 5- und 30-jährige Treasury-Renditen liegen wieder nahe den Niveaus von Oktober 2023, was die Aussicht eröffnet, dass Risikoanlagen — Zombie-Unternehmen, schwache Altcoins und schließlich BTC — die Hauptlast tragen, falls der Zinszyklus sich strukturell gedreht hat.

Verwandte Tokens
$USDC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat die Mark-Up des Clarity Act tatsächlich erreicht?

    Der Gesetzentwurf hat den Senatsbankenausschuss mit 15:9 passiert und zwei demokratische Stimmen gewonnen. Beide Demokraten stellten klar, dass ihre Unterstützung im Ausschuss keine Zustimmung im Plenum garantiert, und eine vollständige Senatsabstimmung wurde noch nicht terminiert.

  2. Warum sind die Ethikbestimmungen der zentrale Streitpunkt?

    Senatsdemokraten wollen eine Formulierung, die Politikern verbietet, direkt aus der von ihnen regulierten Krypto-Branche zu profitieren. Trump hat Berichten zufolge gedroht, jede Version mit einer solchen Formulierung mit dem Veto zu belegen, und die Krypto-Geschäfte der Trump-Familie — darunter Memecoins und World…

  3. Wie sieht der diskutierte Kompromiss zu Stablecoin-Yield aus?

    Der entstehende Rahmen würde Rendite auf aktiven Salden erlauben — etwa USDC, das auf Aave verliehen oder anderweitig in DeFi eingesetzt wird —, jedoch nicht auf passiven Beständen. Banken haben der Passivsalden-Ausnahme Berichten zufolge noch nicht zugestimmt.

  4. Wie sieht der legislative Zeitplan für den Gesetzentwurf aus?

    Das Weiße Haus strebt eine Unterzeichnung am 4. Juli zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten an, doch die Augustpause rückt näher und die Midterm-Politik wird den Senat kurz danach neu formieren. Die Polymarket-Quoten für eine Verabschiedung lagen zum Zeitpunkt der Podiumsdiskussion bei rund 68–70 %.

  5. Wie würde ein gescheiterter Clarity Act die Krypto-Märkte beeinflussen?

    Die Podiumsteilnehmer argumentierten, dass eine substanzielle institutionelle Positionierung auf der Annahme einer Verabschiedung aufgebaut wurde, sodass ein Scheitern oder eine weitere Verzögerung wahrscheinlich eine Korrektur auslösen würde. Schwache Altcoins gelten als am stärksten exponiert, mit dem historischen…

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 46d
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