Coinbase-Chef Brian Armstrong sagte, in einigen Jahren könnten ausgerechnet Banken in Washington auf ein Gesetz namens „CLARITY 2.0“ drängen. In einem Interview mit Scott Melker vom 20. September stimmte Armstrong dem früheren CFTC-Vorsitzenden Chris Giancarlo zu: Traditionelle Finanzinstitute bräuchten klarere Regeln dringender als die Kryptobranche.
Warum das wichtig ist
Armstrong zufolge unterliegen Banken strengeren rechtlichen Vorgaben und agieren langsamer, obwohl sie in die Verwahrung von Kryptowerten einsteigen wollen. Damit könnte sich verschieben, wer das größte Interesse an gesetzlichen Regeln für die Marktstruktur hat.
Auswirkungen auf den Markt
Armstrong sagte außerdem, die Lobbyarbeit der Banken habe zum Scheitern des Gesetzentwurfs beigetragen. Dabei verwies er auf ihren Widerstand gegen die Stablecoin-Prämien von Coinbase. Seiner Ansicht nach kann Coinbase diese Prämien nun weiter anbieten, während der Wettbewerbsdruck auf Banken steigt.
Häufig gestellte Fragen
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Warum könnten Banken laut Armstrong CLARITY 2.0 anstreben?
Sie wollen laut Armstrong Kryptowerte verwahren, unterliegen aber strengeren rechtlichen Vorgaben und agieren langsamer als Kryptofirmen.
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Welche Rolle spielte laut Armstrong die Bankenlobby?
Sie trug laut Armstrong zum Scheitern des Gesetzentwurfs bei. Er verwies auf den Widerstand der Banken gegen Coinbase-Stablecoin-Prämien.
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Was bedeutet das Scheitern des Entwurfs für Coinbase-Stablecoin-Prämien?
Armstrong zufolge kann Coinbase die Stablecoin-Prämien trotz des gescheiterten Entwurfs weiter anbieten.
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Warum stehen Banken laut Armstrong unter Wettbewerbsdruck?
Coinbase kann seiner Ansicht nach die von Banken abgelehnten Stablecoin-Prämien weiter anbieten, während Banken stärker eingeschränkt bleiben.
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Wer teilte Armstrongs Ansicht, dass Banken das Gesetz dringender brauchen?
Armstrong stimmte dem früheren CFTC-Vorsitzenden Chris Giancarlo zu: Banken und traditionelle Finanzinstitute bräuchten das Gesetz dringender als die Kryptobranche.