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El Salvador erhält 138 Mio. Dollar vom IWF trotz Bitcoin-Limits

Die Überprüfung sichert die weitere Finanzierung, untersagt aber staatlich finanzierte Bitcoin-Käufe. Transparente Buchführung und die Abwicklung der Chivo-Wallet bleiben zentrale Prüfsteine des Programms.

El Salvador kann 138 Millionen Dollar aus seinem IWF-Kreditprogramm über 1,4 Milliarden Dollar abrufen, nachdem der Fonds am 1. Oktober zwei Überprüfungen abgeschlossen hat. Die Entscheidung geht mit erneuten Beschränkungen für den staatlichen Aufbau von Bitcoin-Beständen einher: Im Rahmen des Programms sind keine weiteren öffentlich finanzierten Käufe vorgesehen. El Salvador hält rund 7.794,37 BTC im Wert von etwa 666,1 Millionen Dollar.

Warum das wichtig ist

Der IWF gewährte Ausnahmen bei nicht erfüllten Leistungskriterien im Zusammenhang mit dem Bitcoin-Aufbau, nachdem die Behörden Korrekturmaßnahmen ergriffen und sich erneut zu den Beschränkungen bekannt hatten. Die Ausnahmen sichern die weitere Finanzierung, ohne die Haltung des Programms zu Bitcoin zu ändern. Dokumentierte Spenden gelten nicht als staatlich finanzierte Käufe. Ein steigender Bestand zeigt daher für sich genommen nicht, dass die Regierung wieder Bitcoin kauft.

Das im Februar 2025 genehmigte 40-monatige Kreditprogramm unterstützt die Haushaltsanpassung, den Ausbau der Reserven und Reformen im Finanzsektor. Laut IWF verlief die Haushaltskonsolidierung weitgehend planmäßig, und die Ziele für Reserven und Liquidität wurden deutlich übertroffen. Der Fonds merkte zudem an, dass die Mehrheitsbeteiligung und Kontrolle an der staatlich unterstützten Chivo-Wallet an einen privaten Betreiber übergegangen seien. Die verbleibenden Engagements des öffentlichen Sektors müssten jedoch noch abgewickelt werden.

Auswirkungen auf den Markt

Die Vereinbarung schränkt die Möglichkeit der Regierung ein, öffentliche Mittel zum Ausbau ihrer Bitcoin-Reserven zu nutzen, und hält das Land zugleich im IWF-Programm. Der Fonds verlangt außerdem eine bessere Offenlegung der Krypto-Bestände des öffentlichen Sektors, eine strengere Aufsicht über Anbieter digitaler Vermögenswerte und bei Bedarf Änderungen am Gesetz über die Ausgabe digitaler Vermögenswerte.

Bei künftigen Überprüfungen wird geprüft, ob El Salvador Veränderungen seiner Bitcoin-Bestände nachvollziehbar dokumentieren und die noch ausstehenden Maßnahmen zu Chivo und Transparenz abschließen kann. Nicht erklärte Zuwächse könnten weitere Ausnahmen erforderlich machen, bevor zusätzliche Programmmittel freigegeben werden.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Auf wie viel IWF-Finanzierung kann El Salvador nach den Überprüfungen zugreifen?

    Nach Abschluss der Überprüfungen kann El Salvador sofort 138 Millionen Dollar aus seinem Kreditprogramm über 1,4 Milliarden Dollar abrufen.

  2. Hat der IWF El Salvador erlaubt, staatlich finanzierte Bitcoin-Käufe wieder aufzunehmen?

    Nein. El Salvador hat sich erneut zu den Beschränkungen bekannt. Im Rahmen des Programms sind keine weiteren staatlich finanzierten Bitcoin-Käufe vorgesehen.

  3. Wie viel Bitcoin hält El Salvador?

    Das Land hält rund 7.794,37 BTC im Wert von etwa 666,1 Millionen Dollar.

  4. Kann El Salvadors Bitcoin-Bestand ohne neue staatliche Käufe steigen?

    Ja. Der IWF unterscheidet zwischen öffentlich finanzierten Käufen und dokumentierten Spenden. Spenden können den Bestand erhöhen, ohne auf eine Wiederaufnahme staatlicher Käufe hinzudeuten.

  5. Welche Bitcoin-bezogenen Verpflichtungen bleiben im Rahmen des IWF-Programms bestehen?

    Der IWF verlangt eine bessere Offenlegung der Krypto-Bestände des öffentlichen Sektors und die Abwicklung der verbleibenden öffentlichen Engagements bei der Chivo-Wallet. Zudem fordert er eine strengere Aufsicht und mögliche Gesetzesänderungen.

Quellenangabe
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