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ETH, SOL und AVAX: Bitwise sieht mehr Aktivität, weniger Gebühren

Bitwise-Daten zeigen bei ETH, SOL und AVAX mehr On-Chain-Aktivität und niedrigere Gas-Kosten, obwohl jeder Token mehr als 50% unter seinem Preis von vor einem Jahr liegt.

Ethereum, Solana und Avalanche verzeichnen laut Bitwise im vergangenen Jahr steigende On-Chain-Aktivität und sinkende Transaktionskosten, während ihre nativen Token deutlich niedriger gehandelt werden.

Warum das wichtig ist

ETH, SOL und AVAX liegen jeweils mehr als 50% unter dem Niveau von vor einem Jahr, eine harte Phase für Halter. Doch die zugrunde liegenden Netzwerke brechen nicht ein: Die Nutzung steigt, während Gas- oder Priority-Gebühren gesunken sind. Diese Divergenz zwischen Preis und Netzwerkdurchsatz ist genau die Art von Fehlbewertung, die Builder und Allokatoren aufmerksam verfolgen, denn fallende Stückkosten ziehen oft neue Anwendungen an, lange bevor die Token-Nachfrage nachzieht.

Marktauswirkung

Bitwise wertet den Trend als Zeichen dafür, dass die großen Smart-Contract-Chains außerhalb von Bitcoin zu günstigerer Infrastruktur heranreifen und nicht mehr nur spekulative Assets sind. Für Anleger ist die Lesart zweigeteilt: Günstiger Blockspace ist langfristig bullisch für das Entwickler-Schwungrad, doch Token-Preise brauchen echte Gebührenerlöse oder neue Nachfragekatalysatoren, bevor sie wieder an das Netzwerkwachstum anknüpfen.

Verwandte Tokens
$ETH $SOL $AVAX

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Netzwerke hat Bitwise als aktiver und günstiger hervorgehoben?

    Bitwise verwies auf Ethereum, Solana und Avalanche, drei große Smart-Contract-Chains, bei denen die On-Chain-Aktivität im vergangenen Jahr gestiegen und die Transaktionskosten gefallen sind.

  2. Wie stark sind ETH, SOL und AVAX im Vergleich zu vor einem Jahr gefallen?

    Alle drei Token liegen laut den im Bericht zitierten Bitwise-Daten mehr als 50% unter ihrem Niveau von vor einem Jahr.

  3. Warum ist steigende Aktivität wichtig, wenn die Token-Preise weiter fallen?

    Günstigerer Blockspace zieht in der Regel neue Anwendungen und Nutzer an, bevor sich das in Token-Nachfrage übersetzt. Die Lücke zwischen Netzwerkwachstum und Preis ist eine Fehlbewertung, die Trader auf Anzeichen einer späteren Wiederannäherung beobachten.

  4. Was sagt Bitwise zur Ursache der Divergenz zwischen Nutzung und Preis?

    Bitwise beschreibt sie als Reifung der großen Smart-Contract-Chains zu günstigerer Infrastruktur statt als rein spekulative Assets, also als strukturelle Verschiebung weg von tokengetriebener Preisbildung.

  5. Was könnte Token-Preise wieder mit dem Netzwerkwachstum verbinden?

    Echte Gebührenerlöse, anhaltende Nachfrage nach Anwendungen oder ein neuer Katalysator wie ein institutionelles Zuflussereignis müssten wohl sichtbar werden, bevor die Preise von ETH, SOL und AVAX zu ihrer On-Chain-Aktivität aufschließen.

Quellenangabe
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