Ein hochrangiger CIA-Beamter, David Rush, wurde verhaftet, nachdem FBI-Agenten sein Haus in Virginia durchsucht und etwa 303 Goldbarren im Wert von über 40 Millionen Dollar entdeckt hatten. Zu den Funden gehörten auch rund 2 Millionen Dollar in bar und fast drei Dutzend Luxusuhren, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.
Die Ermittler behaupten, die CIA habe Rush zwischen November und März Goldbarren und ausländische Währungen zur Deckung von dienstlichen Ausgaben zur Verfügung gestellt, könne jedoch später einen Großteil davon nicht nachweisen. Rush wird derzeit bis zu einer Anhörung zur Haftprüfung festgehalten.
Obwohl der Fall in erster Linie eine bundesstaatliche Strafsache ist, wirft das Ausmaß der angeblichen Unterschlagung — 40 Millionen Dollar an physischem Gold, das in einem privaten Wohnsitz aufbewahrt wird — Fragen zur Aufsicht über nicht verbuchte Vermögensprogramme bei Geheimdiensten auf, eine Kategorie staatlicher Aktivitäten, die selten in öffentlichen Gerichtsunterlagen auftaucht.