Der Bull-Case für Bitcoin im Jahr 2026 basierte auf einer einzigen makroökonomischen Annahme: dass der nächste bedeutende Schritt der Federal Reserve eine Zinssenkung sein würde. Die Protokolle der Fed vom Mittwoch haben dieses Fundament leise abgebaut und signalisiert, dass eine Zinserhöhung weiterhin eine reale Möglichkeit darstellt — ein Szenario, das der Markt weitgehend ausgeschlossen hatte.
Frische iranische Angriffe am Wochenende konnten die sichere-Hafen-Panik oder den Risiko-Abbau, die geopolitische Schocks historisch in den Kryptomärkten ausgelöst haben, nicht auslösen. Das deutet darauf hin, dass die kurzfristige Volatilität von BTC eher durch die Geldpolitik als durch Geopolitik bestimmt wird. Das ist ein schwierigeres Problem: Ein geopolitischer Schock verblasst; eine Umkehrung der Fed-Politik bewertet die gesamte Zinskurve neu.
Mit der nun in Zweifel gezogenen Zinssenkungsnarrative geht Bitcoin mit erhöhter makroökonomischer Unsicherheit in die kommende Woche.