Nach dem Glamsterdam-Upgrade wird Ethereums Gaslimit voraussichtlich von 60 Millionen auf etwa 200 Millionen steigen — eine mehr als dreifache Erweiterung der L1-Ausführungskapazität. Laut dem Forscher Hasu wird kurz danach eine weitere Verdopplung erwartet, was den Durchsatzgewinn erheblich verstärken würde.
Die direkte Folge: Wenn die Netzwerk-Nachfrage nicht im Gleichschritt ansteigt, könnten die Gasgebühren im Mainnet über mehrere Jahre hinweg nahe null bleiben. Das stellt einen strukturellen Wandel für Entwickler und Nutzer dar, die lange Zeit Staus als Basiskosten für Geschäfte auf Ethereum eingeplant haben.
Günstigerer L1-Blockspace verändert auch die Wirtschaftlichkeit für Rollups und Protokolle, die regelmäßig Daten im Mainnet ablegen oder posten — eine steigende Flut, die die Akzeptanz im gesamten Ethereum-Ökosystem beschleunigen könnte.