Intercontinental Exchange und Trade[XYZ] wollen auf Hyperliquid basierende Perpetual-Märkte in den USA anbieten. ICE soll die regulierten Märkte exklusiv betreiben und eine strategische Beteiligung übernehmen. Die geplante Plattform ICE[XYZ] soll rund um die Uhr Perps auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Kryptowährungen anbieten, gestützt durch eine eigene Börsen- und Clearingstruktur.
Warum das wichtig ist
Kunden von ICEs traditionellen Futures-Märkten nutzen Kontrakte zur Absicherung, um Preise festzuschreiben. Perpetuals hingegen richten sich an Trader, die häufig und mit Hebel am Markt aktiv sein wollen, ohne dass ein festes Ablaufdatum gilt. Die Vereinbarung ist daher eine auf Privatanleger ausgerichtete Expansion und keine herkömmliche Erweiterung von ICEs Kerngeschäft im Bereich Absicherung. Sie könnte Nutzern von Hyperliquid-basierten Märkten in den USA zudem den Zugang zu einem regulierten Umfeld eröffnen, mit Futures Commission Merchants als Zugangspunkt und einer separaten Clearingstruktur.
Auch das regulatorische Umfeld verändert sich. Am 3. November erklärte CFTC-Vorsitzender Michael Selig, dass Perpetual Futures auf einzelne Aktien an bei der CFTC registrierten Börsen gehandelt werden könnten, sofern diese zudem bei der SEC für Security Futures registriert sind. ICE Futures U.S. hatte diese Registrierung am 30. September beantragt. Das Vorhaben von ICE und Trade[XYZ] muss jedoch noch weitere regulatorische Hürden nehmen.
Auswirkungen auf den Markt
Die Partnerschaft bringt ICE in den wachsenden Wettbewerb um Privatanleger im Derivatehandel, in dem auch Plattformen wie Kalshi und Coinbase aktiv sind. Die Reichweite von ICE in etablierten Futures-Märkten, die Marke NYSE und die Infrastruktur von Hyperliquid ergeben eine besondere Kombination für die geplante Plattform. Sie muss sich jedoch gegen bereits aktive Anbieter behaupten.
Trade[XYZ] konzentriert sich auf Aktien, Rohstoffe und Währungen. Das Angebot ist daher nicht auf Nachfrage nach Krypto-Assets angewiesen. Entscheidend wird sein, ob ICE Privatanleger für regulierte Perpetual-Märkte gewinnen und zugleich das schnelle, häufige Handeln ermöglichen kann, das Nutzer an Perps schätzen.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Märkte soll die geplante Plattform ICE[XYZ] anbieten?
Die geplante Plattform soll rund um die Uhr Perpetual Futures auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Kryptowährungen anbieten.
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Welche Rolle soll ICE in der Partnerschaft mit Trade[XYZ] spielen?
ICE soll die regulierten Märkte exklusiv betreiben und eine strategische Beteiligung an Trade[XYZ] übernehmen.
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Wie soll der geplante US-Handel strukturiert sein?
Der Plan verbindet Futures Commission Merchants als Zugangspunkt mit der Infrastruktur von Hyperliquid und einer eigenen Börsen- und Clearingstruktur.
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Welche regulatorische Entwicklung könnte Perps auf einzelne Aktien ermöglichen?
CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte, dass entsprechend registrierte CFTC-Börsen, die auch bei der SEC für Security Futures registriert sind, Perpetual Futures auf einzelne Aktien handeln können.
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Wie unterscheidet sich die Zielgruppe von ICE von den traditionellen Futures-Kunden?
ICEs traditionelle Kunden nutzen Futures häufig zur Absicherung, um Preise festzuschreiben. Die geplanten Perpetual-Märkte richten sich an Privatanleger, die häufig und mit Hebel handeln möchten, ohne an ein festes Ablaufdatum gebunden zu sein.