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ETH fällt seit Oktober gegen BTC bei Kurs und Flows zurück

JPMorgan-Analysten deuten die Lücke als strukturell: ohne Erholung bei DeFi und realem Nutzen dürfte der Altcoin-Komplex Bitcoin weiter hinterherlaufen.

JPMorgan-Analysten unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou erklärten, dass ETH und der breitere Altcoin-Markt Mühe haben dürften, zu BTC aufzuschließen, sofern es keine spürbare Belebung der Netzwerkaktivität, der DeFi-Adoption und realer Anwendungsfälle gibt. Seit dem Deleveraging im Oktober 2025 hat ETH sowohl beim Kurs als auch bei den institutionellen Flows hinter BTC zurückgelegen.

Warum das wichtig ist

Der Bericht untermauert die Divergenz mit Zahlen: Spot-BTC-ETFs haben rund zwei Drittel ihrer vorherigen Abflüsse wieder wettgemacht, während Spot-ETH-ETFs erst etwa ein Drittel zurückgewonnen haben. Genau diese Asymmetrie liest der Desk — die Erholung der ETF-Flows ist das sauberste institutionelle Signal im Markt, und der Abstand zwischen den beiden Komplexen weitet sich, statt sich zu schließen.

Marktauswirkungen

Der Framing-Punkt ist entscheidend, weil er den Bull Case für ETH neu verortet. JPMorgan liest die Lage so, dass der Kurs allein die Lücke nicht schließen wird; zurückkehren muss die On-Chain-Nachfrage — DeFi TVL, aktive Adressen, Stablecoin-Settlement, Real-World-Asset-Rails. Solange diese nicht wieder anziehen, sieht der Desk ETH strukturell an die BTC-Beta gefesselt, statt sie anzuführen. Spot-ETH-ETF-Flowprints und On-Chain-Aktivitätsmetriken gelten als nächste Bestätigung oder Widerlegung.

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$ETH $BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat JPMorgan zu ETH im Vergleich zu BTC gesagt?

    Analysten unter Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou erklärten, dass ETH seit dem Deleveraging im Oktober 2025 sowohl beim Kurs als auch bei den institutionellen Flows hinter BTC zurückbleibt und ohne Erholung der Netzwerkaktivität und der DeFi-Adoption kaum aufholen dürfte.

  2. Wie unterscheiden sich die Flows von Spot-BTC- und Spot-ETH-ETFs?

    Laut JPMorgan haben Spot-BTC-ETFs rund zwei Drittel der vorherigen Abflüsse zurückgewonnen, Spot-ETH-ETFs dagegen nur etwa ein Drittel — eine Asymmetrie, die der Desk als sauberstes institutionelles Signal im Markt einstuft.

  3. Warum glaubt JPMorgan, dass ETH BTC weiter hinterherlaufen könnte?

    Der Desk deutet die Lücke als strukturell statt taktisch: Der Kurs allein werde sie nicht schließen, und ohne Erholung bei DeFi TVL, aktiven Adressen und realen Anwendungsfällen bleibt ETH an die BTC-Beta gebunden, statt sie anzuführen.

  4. Wer ist Nikolaos Panigirtzoglou?

    Er leitet JPMorgans globales Team für quantitative Markets-Research und zählt zu den meistzitierten Krypto- und Derivate-Strategen der Wall Street, bekannt dafür, Digital-Asset-Flows und On-Chain-Metriken in institutionellen Begriffen zu fassen.

  5. Welche Kennzahlen sollten Anleger als Nächstes beobachten?

    Die Note verweist auf Spot-ETH-ETF-Flowprints und On-Chain-Aktivitätsmetriken — DeFi TVL, aktive Adressen, Stablecoin-Settlement — als Bestätigung oder Widerlegung der These, dass ETH bis zur erneuten Beschleunigung der On-Chain-Nachfrage an die BTC-Beta zurückfällt.

Quellenangabe
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