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KIDS Act: EFF warnt vor Massenüberwachung im Netz

Die Electronic Frontier Foundation argumentiert, der Gesetzentwurf würde ein Überwachungs- und Zensurregime aufbauen, das weit über seinen erklärten Auftrag zum Schutz von Kindern hinaus Privatsphäre und freie Meinungsäußerung bedroht.

KIDS Act: EFF warnt vor Massenüberwachung im Netz
KIDS Act: EFF warnt vor Massenüberwachung im Netz
KIDS Act: EFF warnt vor Massenüberwachung im Netz
KIDS Act: EFF warnt vor Massenüberwachung im Netz

India McKinney von der Electronic Frontier Foundation argumentiert, dass der KIDS Act weit über den Schutz von Kindern im Netz hinausgeht und stattdessen ein Massenüberwachungssystem schaffen würde.

Warum das wichtig ist

McKinneys Kolumne stellt den Gesetzentwurf als verkapptes Zensurregime dar. Datenschützer befürchten, dass Altersverifizierungs- und Inhaltsprüfpflichten, die mit Kinderschutz begründet werden, letztlich eine Infrastruktur schaffen, die sich für eine umfassende Überwachung der Online-Aktivitäten Erwachsener zweckentfremden lässt.

Marktauswirkungen

Der KIDS Act ist eher ein Thema für die Gesetzgebung als ein Kurstreiber, steht aber im Kontext einer breiteren Reihe von Altersverifizierungs- und Online-Sicherheitsgesetzen, darunter KOSA in den USA, der britische Online Safety Act und die EU-Arbeit zu Altersnachweisen, die direkte Betriebskosten für Börsen, Wallet-Anbieter und jede Plattform mit Login verursachen. Compliance-Teams großer Handelsplätze verfolgen das Paket bereits, und die Einordnung der EFF verstärkt in der Regel den Widerstand im libertären Lager, das sich bei Fragen der finanziellen Privatsphäre historisch auf die Seite von Krypto gestellt hat.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der KIDS Act?

    Der KIDS Act ist ein US-Gesetzentwurf, von dessen Kritikern, darunter die EFF, gesagt wird, er gehe über Kinderschutzvorgaben hinaus und würde neue Pflichten zur Altersverifizierung und Inhaltsüberwachung im Netz schaffen.

  2. Warum lehnt die EFF ihn ab?

    India McKinney von der Electronic Frontier Foundation argumentiert, der Entwurf würde ein Massenüberwachungs- und Zensurregime schaffen und damit die Privatsphäre und freie Meinungsäußerung auch von Erwachsenen bedrohen, nicht nur von Minderjährigen.

  3. Wie könnte der KIDS Act Krypto-Plattformen treffen?

    Altersverifizierungs- und Inhaltsprüfpflichten in ähnlichen Gesetzen verursachen direkte Compliance-Kosten für Börsen, Wallet-Anbieter und jede Plattform mit Nutzer-Login, auch wenn sie nicht das eigentliche Ziel des Gesetzes sind.

  4. Ist der KIDS Act schon Gesetz?

    Die Vorlage ist ein Gesetzentwurf, den Abgeordnete noch prüfen, nicht bereits verabschiedetes Recht. Sein Status muss separat verfolgt werden, während er den Kongress durchläuft.

  5. Wie passt das zu anderen Online-Sicherheitsgesetzen?

    Der KIDS Act reiht sich ein in eine breitere Liste, darunter KOSA in den USA, der britische Online Safety Act und die EU-Arbeit zu Altersnachweisen, die Krypto-Compliance-Teams bereits beobachten.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2h
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