Payward, Mutter des Krypto-Börsenbetreibers Kraken, sammelt laut zwei mit der Sache vertrauten Personen frisches Kapital zu einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar ein, während das Unternehmen M&A-Ausgaben beschleunigt und den Grundstein für einen Börsengang legt. Der in Wyoming ansässige Betreiber hat gerade zwei namhafte Übernahmen abgeschlossen — die Derivatbörse Bitnomial für 550 Millionen Dollar und das Stablecoin-Zahlungsunternehmen Reap für 600 Millionen Dollar — beide zur selben Marke von 20 Milliarden Dollar, und bestätigte, am 19. November vertraulich einen S-1-Registrierungsentwurf bei der SEC eingereicht zu haben.
Warum es zählt
Die unveränderte Bewertung von 20 Milliarden Dollar, die trotz einer Herabstufung der Deutschen Börse im Sekundärmarkt auf 13,3 Milliarden Dollar im April gleich blieb, ist an sich schon die Geschichte: Insider verankern die höhere Zahl in der nächsten Primärfinanzierung, und die Bereitschaft des Unternehmens, Übernahmen mit 20 Milliarden Dollar zu finanzieren — statt zum DB1-Referenzpreis — zeigt, wo das Management den fairen Wert sieht. Die strategische Logik ist Konsolidierung zu einer Full-Service-Krypto-Plattform: NinjaTrader (1,5 Milliarden Dollar, 2025) brachte Kraken einen CFTC-regulierten Futures Commission Merchant und einen US-Derivate-Standort, Bitnomial ergänzt regulierte Perpetuals, und Reap liefert Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur — genau das Leistungspaket, das ein öffentlicher Investor zeichnen dürfte.
Auswirkungen auf den Markt
Der M&A-Rhythmus formt das Bild des institutionellen On-Ramp neu. Ein regulierter US-Derivate-Stack aus NinjaTrader und Bitnomial bringt Payward in direkte Konkurrenz zu Coinbase's Futures-Buch und zu den an der CME gelisteten Krypto-Produkten, während Reap und der OCC-Bankcharter-Vorstoß eine Stablecoin-und-Zahlungen-Story für den Börsengang liefern. Der 200-Millionen-Dollar-Anteil der Deutschen Börse im April, die früheren Zusagen von Jane Street und Citadel Securities sowie die 800-Millionen-Dollar-Runde in zwei Tranchen im November deuten darauf hin, dass die Nachfrage von TradFi-Torenhütern intakt ist. CoinDesk berichtete im März, der Börsengang sei wegen makroökonomischer Bedingungen auf Eis gelegt worden; die erneute S-1-Einreichung legt nahe, dass das Tauwetter einsetzt, und ein Print von 20 Milliarden Dollar bei der nächsten Runde würde den Vergleichsmaßstab für die gesamte Börsenbranche neu setzen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viel Kapital sammelt Krakens Muttergesellschaft Payward ein?
Payward sammelt laut zwei mit der Sache vertrauten Personen frisches Kapital zu einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar ein. Die Größe der Runde wurde nicht offengelegt.
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Welche Übernahmen hat Payward in letzter Zeit getätigt?
Payward kaufte das Stablecoin-Zahlungsunternehmen Reap für 600 Millionen Dollar und die Derivatbörse Bitnomial für 550 Millionen Dollar im Jahr 2026, beide zu einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar. 2025 hatte das Unternehmen die CFTC-regulierte Futures-Plattform NinjaTrader für 1,5 Milliarden Dollar übernommen.
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Hat Kraken einen Börsengang beantragt?
Payward hat am 19. November 2025 vertraulich einen S-1-Registrierungsentwurf bei der SEC eingereicht. CoinDesk hatte im März 2025 berichtet, der Börsengang sei wegen makroökonomischer Bedingungen pausiert worden; die erneute S-1-Einreichung deutet darauf hin, dass diese Pläne wieder auftauen.
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Warum bewertete der April-Anteil der Deutschen Börse Payward niedriger?
Die Deutsche Börse erwarb im April im Rahmen eines 200-Millionen-Dollar-Sekundäranteilsverkaufs rund 1,5 Prozent an Payward und bewertete das Unternehmen damit mit 13,3 Milliarden Dollar — unterhalb der 20 Milliarden Dollar aus früheren Finanzierungsrunden. Payward erhielt aus der Transaktion keine Erlöse.
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Wer sind Paywards wichtigste Investoren?
Zu den Investoren zählen Jane Street, DRW Venture Capital, Tribe Capital, Citadel Securities (200 Mio. Dollar separate strategische Investition zu 20 Mrd. Dollar) und die Deutsche Börse (200-Mio.-Dollar-Anteil im April zu 13,3 Mrd. Dollar). Die zweiteilige Runde im November 2024 belief sich auf insgesamt 800 Millionen…