Li Lu, Gründer von Himalaya Capital und als Nachfolger von Charlie Munger bezeichnet, sagte in einem Interview an der Columbia Business School am 15. Oktober 2026, Krypto sei grundlegend substanzlos und werde irgendwann von selbst verschwinden. Außerdem sprach er sich für ein Verbot aus und argumentierte, Krypto erleichtere illegale Transaktionen.
Warum das wichtig ist
Lus Kritik stellt die Rolle von Krypto als Geld infrage. Er argumentierte, dass die Funktionen einer Währung als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrungsmittel einen Durchsetzungsmechanismus erfordern. Diese Sichtweise steht im Gegensatz zum Fokus von Krypto auf dezentrale Systeme.
Auswirkungen auf den Markt
Lu warnte zudem, dass eine übermäßige Konzentration auf kurzfristige Renditen Anleger zu Spekulanten mache. Er stellte die Wahl so dar: Entweder lässt man den Markt den Anlegern Vorgaben machen oder man lässt ihn ihnen dienen. Damit rückte er neben der monetären Gestaltung von Krypto auch das Verhalten der Anleger ins Zentrum seiner Kritik.
Häufig gestellte Fragen
-
Warum spricht sich Li Lu für ein Verbot von Krypto aus?
Lu argumentierte, Krypto erleichtere illegale Transaktionen, und sprach sich deshalb für ein Verbot aus.
-
Welche monetären Funktionen erfordern Lu zufolge eine Durchsetzung?
Er sagte, die Rolle einer Währung als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrungsmittel erfordere einen Durchsetzungsmechanismus.
-
Wo äußerte sich Li Lu zu Krypto?
Er äußerte sich dazu in einem Interview an der Columbia Business School am 15. Oktober 2026.
-
Wovor warnte Lu bei kurzfristigen Anlageergebnissen?
Er warnte, dass eine übermäßige Konzentration auf kurzfristige Renditen Anleger zu Spekulanten mache.
-
Wie beschrieb Lu die Wahl, vor der Anleger im Umgang mit dem Markt stehen?
Anleger müssten sich entscheiden, ob der Markt ihnen Vorgaben machen oder ihnen dienen solle.