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Liquid startet Co-Invest: Krypto und Aktien direkt in ChatGPT handeln

Wangs These: Die Kluft zwischen dem, was Experten wissen, und dem, was Privatanleger verarbeiten können, ist inzwischen ein lösbares UX-Problem — und Brokerhäuser sind strukturell schlecht motiviert, es selbst zu lösen.

Liquid hat am Dienstag Co-Invest gestartet — eine ChatGPT- und Claude-App, die die Multi-Asset-Handelsplattform als erste Lösung positioniert, mit der Nutzer Konten aufladen, Märkte analysieren und Live-Trades ausführen können, ohne den KI-Assistenten zu verlassen. Die App unterstützt Krypto, Aktien, Devisen, Polymarket-Positionen und Pre-IPO-Zweitmarktanteile in mehr als 500 Märkten, mit Einzahlungen per Karte, On-Chain-Transfer oder externer Wallet sowie Stop-Loss- und Take-Profit-Steuerung direkt im Chatverlauf.

Gründer und CEO Franklyn Wang richtete die Stoßrichtung klar gegen etablierte Brokerhäuser: Robinhood, so sagte er, biete außerhalb von Krypto keine öffentliche API an, und Plattformen, die über Payment for Order Flow und Net Interest Margin verdienen, hätten strukturelle Gründe, Nutzer im eigenen Ökosystem zu halten, statt sie an eine informiertere KI-Schnittstelle weiterzuleiten. Liquid selbst ist non-custodial, leitet Orders an Handelsplätze wie Hyperliquid, Lighter und Ostium weiter und hat seit dem Launch im vergangenen August mehr als 3 Milliarden Dollar Handelsvolumen über rund 40.000 Nutzer abgewickelt.

Warum das wichtig ist

Co-Invest trifft auf eine plötzlich überfüllte Spur. MoonPay hat am Freitag eine ChatGPT-App ausgeliefert, die Nutzer für KYC und Zahlung weiterhin zu einem Checkout-Link schickt; OpenAI hat am 15. Mai Plaid-gestützte Personal-Finance-Tools für ChatGPT-Pro-Nutzer eingeführt; Gemini hat im letzten Monat agentic trading vorgestellt, das KI-Modellen über MCP den Zugriff auf Exchange-Konten erlaubt. Die Wettbewerbsfrage lautet nicht mehr, ob KI-Assistenten zur Handelsoberfläche werden, sondern wer den Bestätigungsbildschirm kontrolliert, den der Nutzer tatsächlich antippt, um zu handeln.

Auch das regulatorische Gerüst bewegt sich in Liquids Richtung. Wang verwies auf jüngste SEC- und CFTC-Leitlinien — darunter das No-Action-Schreiben der CFTC für Phantom — als Stütze für die Sichtweise, dass Co-Invest sich nicht als Broker oder Exchange registrieren lassen muss. Co-Invest ist in allen 50 US-Bundesstaaten und den meisten anderen Jurisdiktionen verfügbar, mit Ausnahme sanktionierter Regionen wie Iran und Nordkorea.

Marktauswirkung

Das Funding-Umfeld verleiht dem Launch Gewicht.

Verwandte Tokens
$BTC $ETH $SOL $XRP

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist die Co-Invest-App von Liquid und was können Nutzer darin tun?

    Co-Invest ist eine ChatGPT- und Claude-App von Liquid, mit der Nutzer Konten aufladen, Märkte analysieren und Live-Trades ausführen können, ohne den KI-Assistenten zu verlassen. Sie deckt Krypto, Aktien, Devisen, Polymarket-Positionen und Pre-IPO-Zweitmarktanteile in mehr als 500 Märkten ab, mit Stop-Loss- und…

  2. Wie unterscheidet sich Co-Invest von MoonPays ChatGPT-App?

    MoonPays App, die wenige Tage zuvor startete, erzeugt einen Checkout-Link und leitet Nutzer für KYC und Zahlung zu MoonPays Website weiter. Co-Invest wickelt Aufladung, Analyse und Ausführung dagegen direkt im Chatverlauf ab, statt Nutzer in einen externen Flow zu schicken.

  3. Wie geht Co-Invest mit dem Risiko um, dass ein KI-Modell Nutzer zu schlechten Trades drängt?

    Liquid betreibt eine eigene Datenebene — Positionierungsdaten von Hyperliquid und Schlagzeilen von Google — statt das zugrunde liegende LLM frei auf Marktinformationen loszulassen. Außerdem führt die App keinen Trade autonom aus; jede Order erscheint auf einem Bestätigungsbildschirm, den der Nutzer antippen muss.

  4. Muss sich Co-Invest als Broker oder Exchange registrieren lassen?

    Liquid ist non-custodial, leitet Orders an Dritthandelsplätze wie Hyperliquid, Lighter und Ostium weiter, und Gründer Franklyn Wang verwies auf jüngste SEC- und CFTC-Leitlinien — darunter das No-Action-Schreiben der CFTC für Phantom — als Stütze für die Sichtweise, dass keine Broker- oder Exchange-Registrierung nötig…

  5. Wie steht Liquid bisher da bei Volumen und Finanzierung?

    Liquid gibt an, seit dem Launch im vergangenen August mehr als 3 Milliarden Dollar Handelsvolumen über rund 40.000 Nutzer abgewickelt zu haben. Im April schloss das Unternehmen eine 18-Millionen-Dollar-Series-Seed-Erweiterung unter Co-Leitung von Left Lane Capital und Neo ab, womit sich die Gesamtfinanzierung auf rund…

Quellenangabe
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