Die Vorsitzende des Senate Banking Subcommittee on Digital Assets, Cynthia Lummis, hat am Mittwoch auf die Äußerungen von JPMorgan Chase CEO Jamie Dimon reagiert und dessen jüngste Bemerkungen über Coinbase CEO Brian Armstrong als "geschmacklos" bezeichnet. Sie beschuldigte ihn, entweder das Clarity Act falsch zu interpretieren oder absichtlich falsch darzustellen — das wegweisende Gesetz zur Marktstruktur für Kryptowährungen, das derzeit vor dem Kongress liegt.
Warum es wichtig ist
Dimon sorgte letzte Woche für Schlagzeilen, als er in einem CNBC-Interview sagte, Armstrong sei "voller Scheiße" und dass "niemand sich vor" dem CEO von Coinbase verneigen werde. Er argumentierte, das Clarity Act ermögliche es Krypto-Unternehmen, Zinsen auf Einlagen ohne angemessene Verbraucherschutzmaßnahmen zu zahlen, und dass es die Anforderungen des Anti-Geldwäsche-Gesetzes und des Bankgeheimnisgesetzes nicht ausreichend adressiere. Lummis wies diese Lesart entschieden zurück: "Sowohl das AML als auch das BSA, denen Banken unterliegen, gelten auch für digitale Vermögenswerte. Das steht im Gesetz," sagte sie. Der Austausch macht den schärfsten öffentlichen Konflikt zwischen dem traditionellen Bankwesen und dem pro-Krypto-Gesetzgeberblock sichtbar, der für einen bundesstaatlichen regulatorischen Rahmen eintritt.
Marktauswirkungen
Für Coinbase und den breiteren Krypto-Sektor signalisiert Lummis' kraftvolle Verteidigung des Clarity Act, dass die Unterstützung des Kongresses für das Gesetz trotz des organisierten Widerstands der Bankenlobby fest bleibt. Dimons Kommentare spiegeln einen koordinierten Widerstand von mächtigen Finanzakteuren wider, die an Boden verlieren könnten, wenn Krypto-Plattformen regulatorische Klarheit gewinnen, um direkt mit Einlagen annehmenden Institutionen zu konkurrieren. Der Fortschritt des Gesetzes — und die Intensität des Kampfes darum — ist ein wichtiger legislativer Katalysator, den es für Krypto-Aktien und Token-Märkte zu beobachten gilt.
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