Mastercard hat eine New Yorker BitLicense von der NYDFS erhalten und damit eines der schwierigsten regulatorischen Hindernisse im US-Krypto-Bereich überwunden, um digitale Vermögenswerte in großem Maßstab zu betreiben. Die Genehmigung wurde an Mastercard Transaction Services (U.S.) LLC erteilt und unterstützt direkt den Vorstoß des Unternehmens in die blockchain-basierten Zahlungs- und Abrechnungsinfrastrukturen, wobei Stablecoins und tokenisierte Einlagen im Mittelpunkt dieser Strategie stehen.
Der Zeitpunkt ist absichtlich gewählt. Im März stimmte Mastercard dem Erwerb des Stablecoin-Zahlungsunternehmens BVNK für 1,8 Milliarden Dollar zu – ein Deal, der weithin als Signal gedeutet wird, dass Stablecoins von krypto-nativen Infrastrukturen in die Mainstream-Finanzinfrastruktur übergehen. Die BitLicense gibt Mastercard nun die regulatorische Grundlage, um diese Infrastrukturen innerhalb des strengen Compliance-Rahmens von New York zu betreiben, der rigorose Kapitalreserven, Cybersecurity-Standards und laufende Aufsicht durch die NYDFS verlangt.
CoinDesk