MultiversX wird Supernova am 10. September in Epoche 2233 aktivieren und die Blockzeiten von 6 Sekunden auf 600 Millisekunden verkürzen. Mehr als 5.000 Nodes müssen migrieren, während das Mainnet neue Pool-Transaktionen voraussichtlich für etwa 240 Runden beziehungsweise 24 Minuten pausiert, um bereits laufende Vorgänge abzuschließen. Der parallele Betrieb von Konsens und Ausführung zielt auf eine Finalität innerhalb eines Shards von unter 250 Millisekunden und eine shardübergreifende Abwicklung von etwa 2,4 statt rund 18 Sekunden. Die Aktivierung ist für Runde 32157661 geplant, und die Betreiber haben neun Tage zur Vorbereitung.
Warum das wichtig ist
Supernova verändert die Konsenspipeline, nicht nur das Blockintervall. Die Transaktionsausführung wird aus dem kritischen Pfad genommen. Dadurch können Validatoren abstimmen, während die Ausführung parallel läuft. Zugleich soll die deterministische Finalität erhalten bleiben. Die Epochenlänge bleibt unverändert, und Adressen, Schlüssel und Guthaben bleiben rückwärtskompatibel.
Die Koordination ist die operative Bewährungsprobe. Vor der Aktivierung können alte und neue Binärdateien koexistieren, doch ein veralteter Node könnte nach der Umstellung Transaktionen anders interpretieren und die Synchronisierung verlieren. Eine Prüfung am 1. September ergab, dass 95,35 % der 5.171 Nodes weiterhin v1.11.11.0 nutzten. Damit war die Ausgangsbasis für das Migrationsfenster festgelegt.
Marktauswirkungen
EGLD überschritt am Wochenende erstmals seit Mai die Marke von $4 und erreichte etwa $4.05, bevor der Kurs wieder unter diese Schwelle fiel. Das schafft ein günstiges Marktumfeld für Supernova, doch der Nutzen des Upgrades wird sich an der Mainnet-Performance messen lassen, nicht an der Dynamik vor der Aktivierung.
Die nächsten Prüfsteine sind, ob das Validatoren-Set entschlossen auf die neue Software umschwenkt, der 24-minütige Übergang reibungslos abgeschlossen wird und die Finalität im Live-Betrieb sowie die shardübergreifende Abwicklung die genannten Ziele erreichen. Eine reibungslose Migration würde das Skalierungsdesign von MultiversX bestätigen. Würde ein Teil der Validatoren zurückbleiben, wäre die Koordination das dominierende Risiko.
Häufig gestellte Fragen
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Was ändert Supernova an der Konsenspipeline von MultiversX?
Supernova entfernt die Transaktionsausführung aus dem kritischen Pfad. So können Validatoren abstimmen, während die Ausführung parallel läuft.
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Welche Finalitäts- und Abwicklungszeiten peilt Supernova an?
Supernova zielt auf eine Finalität innerhalb eines Shards von unter 250 Millisekunden und eine shardübergreifende Abwicklung von etwa 2,4 Sekunden, verglichen mit rund 18 Sekunden.
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Warum benötigen MultiversX-Nodes vor der Aktivierung neue Software?
Nach der Umstellung könnte ein veralteter Node Transaktionen anders interpretieren und die Synchronisierung mit der Mehrheitskette verlieren.
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Wie sah die Software-Ausgangslage der Nodes vor der Migration aus?
Eine Prüfung am 1. September ergab, dass 95,35 % der 5.171 Nodes weiterhin v1.11.11.0 nutzten. Damit war die Ausgangsbasis für die Migration festgelegt.
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Wie entwickelte sich der EGLD-Kurs zu Beginn des Supernova-Countdowns?
EGLD überschritt erstmals seit Mai die Marke von $4, erreichte etwa $4.05 und fiel anschließend wieder unter diese Schwelle.