Elon Musk sagte in einer eidlichen Vernehmung im Rahmen seiner Klage gegen OpenAI laut Fortune, „manche Krypto-Assets haben Berechtigung, aber die meisten sind Betrügereien". Die Äußerungen erfolgten auf Fragen zu OpenAIs Plan aus dem Jahr 2018, im Rahmen eines ICO Token auszugeben, um die Nonprofit-Operationen zu finanzieren.
Warum es relevant ist
Die Bemerkung markiert einen scharfen rhetorischen Bruch für einen CEO, der einst mit einem einzigen Tweet die Kryptomärkte bewegte. Tesla legte Anfang 2021 einen Bitcoin-Kauf im Wert von 1,5 Milliarden Dollar offen, und Musks Kommentare trieben Dogecoin wiederholt deutlich nach oben – dennoch verkaufte das Unternehmen 2022 rund 75 % seiner Krypto-Bestände. Die Aussage im Gerichtsprotokoll rahmt einen Mann, der von der Aufmerksamkeit des Sektors profitierte, nun als vereidigten Skeptiker.
Auswirkungen auf den Markt
Der Inhalt ist älter – Musks wandelnde Haltung zu Krypto ist seit Jahren sichtbar –, aber der Ort des Rechtsakts verleiht dem Zitat eine Beständigkeit, die ein Tweet nie hatte. Es ist davon auszugehen, dass die Aussage in jeder künftigen Regulierungs- und Politikdebatte, in der Musk zitiert wird, wieder auftauchen wird, auch wenn sie allein kaum den Preis bewegen wird.
Häufig gestellte Fragen
-
Was hat Elon Musk im OpenAI-Verfahren über Krypto gesagt?
In einer eidlichen Vernehmung im Rahmen seiner Klage gegen OpenAI sagte Musk laut Fortune: „Manche Krypto-Assets haben Berechtigung, aber die meisten sind Betrügereien". Die Äußerungen erfolgten auf Fragen zu OpenAIs ICO-Plan von 2018.
-
Warum wurde Musk im OpenAI-Fall zu Krypto befragt?
Die Befragung konzentrierte sich auf OpenAIs Plan von 2018, Token im Rahmen eines ICO zur Finanzierung der Nonprofit-Operationen auszugeben – ein Vorschlag, zu dem Musk offenbar unter Eid Stellung nehmen sollte.
-
Hielt Tesla zum Zeitpunkt von Musks Aussagen noch Bitcoin?
Tesla verkaufte 2022 rund 75 % seiner Krypto-Bestände, lange nach dem Anfang 2021 offengelegten Bitcoin-Kauf im Wert von 1,5 Milliarden Dollar. Musks Bemerkung fällt Jahre nachdem Tesla diese Position reduziert hat.
-
Wie unterscheidet sich das von Musks früheren Krypto-Kommentaren?
Musk hatte zuvor mit persönlichen Kommentaren die Kryptomärkte angetrieben, besonders rund um Dogecoin und Bitcoin. Das Zitat aus der Vernehmung rückt ihn als Skeptiker im Rechtsdokument in ein neues Licht, statt als Promoter in den sozialen Medien.
-
Wird Musks Aussage aus der Vernehmung die Kryptopreise bewegen?
Der Kern seines sich wandelnden Standpunkts ist älter und bereits eingepreist. Der Rechtsrahmen macht das Zitat beständiger für künftige Regulierungs- und Politikdebatten, eine unmittelbare Marktreaktion allein dadurch ist jedoch unwahrscheinlich.