Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) erklärte laut einem BitPinas-Bericht, dass Binance und sein philippinischer Partner BlockShoals Technologies Inc. nicht über die Virtual Asset Service Provider (VASP)-Lizenz verfügen, die für den Betrieb im Land erforderlich ist. Die Stellungnahme kommt einen Monat, nachdem Binance angekündigt hatte, über BlockShoals wieder auf den philippinischen Markt zurückzukehren — ein lokales Fintech-Unternehmen, das im November im Rahmen des StratBox-Sandbox-Programms der Aufsichtsbehörde eine erste Freigabe von der Securities and Exchange Commission (SEC) erhalten hatte.
Warum es wichtig ist
Das BSP zog eine klare Linie zwischen den beiden Regimen: Die Teilnahme an der Strategic Sandbox der SEC ersetzt nicht die Zentralbanklizenz, und jede Einrichtung, die als VASP tätig werden will, muss beide Rahmenwerke unabhängig voneinander erfüllen. Die SEC überarbeitete zudem die Sandbox-Bedingungen und bezeichnet Binance nun als globalen Krypto-Asset-Dienstleister statt als globalen VASP — eine engere Einstufung. Die geänderte Vereinbarung verpflichtet BlockShoals, seine Systeme innerhalb von 90 Tagen mit einem lizenzierten inländischen VASP zu integrieren, bevor ein User-Onboarding über die Binance-Infrastruktur überhaupt beginnen kann.
Auswirkungen auf den Markt
Die Reibung zwischen den beiden Aufsichtsbehörden ist relevant, weil Binance 2024 von philippinischen ISPs und App-Stores gesperrt wurde, nachdem die SEC festgestellt hatte, dass das Unternehmen ohne Lizenz operierte. Der Rückkehrweg erfordert also, dass Binance erneut das Tor zur Zentralbank durchläuft, an dem es bereits einmal gescheitert ist — zusätzlich zur neuen Sandbox-Integrationsfrist. Für den gesamten Offshore-Börsensektor, der Südostasien beobachtet, lautet die Botschaft aus Manila: Eine Sandbox-Genehmigung ist eine Fastpass für Tests, keine Betriebserlaubnis. Der nächste Meilenstein ist, ob BlockShoals innerhalb des 90-Tage-Fensters einen lizenzierten VASP-Partner finden kann — ohne einen solchen ist die Binance-Rückkehr strukturell blockiert, unabhängig von der Haltung der SEC.
Häufig gestellte Fragen
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Warum sagt die philippinische Zentralbank, dass Binance keine Lizenz hat?
Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) erklärte laut einem BitPinas-Bericht, dass Binance und sein lokaler Partner BlockShoals nicht über die Virtual Asset Service Provider (VASP)-Lizenz verfügen, die für den Betrieb im Land erforderlich ist.
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Gilt die SEC-Sandbox-Genehmigung von Binance auf den Philippinen als Lizenz?
Nein. Das BSP stellte ausdrücklich klar, dass die Teilnahme an der StratBox-Sandbox der SEC die Zentralbanklizenz nicht ersetzt und Unternehmen beide regulatorischen Rahmenwerke unabhängig voneinander erfüllen müssen.
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Was hat die SEC an den Sandbox-Bedingungen für Binance und BlockShoals geändert?
Die SEC überarbeitete die Formulierung und bezeichnet Binance nun als globalen Krypto-Asset-Dienstleister statt als globalen VASP — eine engere Einstufung — und verpflichtete BlockShoals, sich innerhalb von 90 Tagen mit einem lizenzierten inländischen VASP zu integrieren, bevor ein User-Onboarding beginnt.
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War Binance bereits zuvor auf den Philippinen tätig?
Ja. Binance war zuvor im Land aktiv, doch 2023 stellte die SEC fest, dass es ohne Lizenz operierte, und 2024 wies sie philippinische ISPs und App-Stores an, die Börse zu sperren.
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Was muss Binance tun, um tatsächlich auf den philippinischen Markt zurückzukehren?
BlockShoals muss seine Systeme innerhalb des 90-tägigen Sandbox-Fensters mit einem lizenzierten inländischen VASP integrieren, und Binance muss separat eine VASP-Lizenz des BSP erhalten — beides liegt bisher nicht vor.