Eine $470-Millionen-Klage von Binance steht nun neben RedotPays geplantem $1-Milliarden-US-IPO. Bloomberg berichtete, dass das in Hongkong ansässige Stablecoin-Zahlungsunternehmen den Börsengang verschoben hat, während es rechtliche Probleme bearbeitet, was einen Deal vor 2027 unwahrscheinlich macht. Ein Sprecher von RedotPay lehnte es ab, sich zum IPO zu äußern, sagte aber, dass das Unternehmen kürzlich eine US-Geldtransferlizenz erhalten hat und einen Produktstart in den USA vorbereitet.
Warum es zählt
Die Verzögerung bringt RedotPays Kapitalmarkt-Ambitionen auf einen anderen Zeitplan als seine US-Regulierungsexpansion. Die neue Lizenz schafft einen Weg für einen lokalen Markteintritt, während der Binance-Fall die Praktiken des Unternehmens bei der Nutzergewinnung und seine plattformübergreifenden Beziehungen unter die Lupe nimmt.
Binance wirft RedotPay vor, rund 470.000 Nutzer unter einer Vereinbarung abgeworben zu haben, die es Binance-Pay-Kunden ermöglichte, Gelder auf RedotPay zu nutzen, um Krypto in Fiat umzuwandeln. Die $470-Millionen-Klage wurde in Hongkong eingereicht, mit einer parallelen Klage in Singapur. RedotPay soll für den möglichen IPO auch JPMorgan, Goldman Sachs und Jefferies beauftragt haben.
Marktauswirkungen
Der verschobene Deal nimmt eine potenzielle $1-Milliarden-Transaktion am öffentlichen Markt aus dem kurzfristigen Kalender und lässt den Stablecoin-Zahlungssektor ohne neuen Börsengang-Maßstab. Das macht den Rechtsstreit für Investoren wichtiger, die einschätzen, ob sich RedotPays gemeldetes Wachstum in einer US-Expansion niederschlagen kann.
RedotPay gab an, im zweiten Quartal einen Rekord von 8,5 Millionen Nutzern und $180 Millionen annualisiertem Umsatz erreicht zu haben. Die nächsten konkreten Marker sind die Rechtsstreitigkeiten in Hongkong und Singapur, der US-Produktstart und jeder neue IPO-Zeitplan.
Häufig gestellte Fragen
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Warum hat RedotPay seinen geplanten US-IPO verschoben?
Bloomberg berichtete, dass RedotPay den Börsengang verschob, während es rechtliche Probleme bearbeitete. Der Sprecher des Unternehmens lehnte es ab, sich zu den IPO-Plänen zu äußern.
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Was wirft Binance RedotPay in seiner Klage vor?
Binance wirft RedotPay vor, rund 470.000 Nutzer unter einer Vereinbarung abgeworben zu haben, die es Binance-Pay-Kunden ermöglichte, Gelder auf RedotPay zu nutzen, um Krypto in Fiat umzuwandeln. Die Klagen wurden in Hongkong und Singapur eingereicht.
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Welchen US-Regulierungsmeilenstein hat RedotPay bekannt gegeben?
RedotPay gab an, kürzlich eine US-Geldtransferlizenz erhalten zu haben und bereite den Produktstart in den USA vor.
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Wie viele Nutzer und wie viel Umsatz hat RedotPay im Q2 gemeldet?
RedotPay gab an, im zweiten Quartal einen Rekord von 8,5 Millionen Nutzern und $180 Millionen annualisiertem Umsatz erreicht zu haben.
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Welche Banken waren mit RedotPays möglichem IPO verbunden?
RedotPay soll für den möglichen Börsengang JPMorgan, Goldman Sachs und Jefferies beauftragt haben.
CoinDesk