Benjamin Cowen von Into The Cryptoverse argumentiert, Bitcoin befinde sich mitten in einem Bärenmarkt, und der entscheidende Hinweis sitze nicht im BTC-Chart, sondern in der Stablecoin-Dominanz. Vor vier Monaten, als die Stablecoin-Dominanz bei rund 8,5% lag und Bitcoin sich bei etwa $91K bewegte, wies er auf das hin, was er als „unglückliches Muster" bezeichnet — eine mehrjährige Basis in der USDT- plus USDC-Dominanz, die sich seiner Lesart nach aus dieser Basis befreit, das Ausbruchsniveau zurückgetestet hat und nun, ähnlich wie wiederholt während des Bärenmarktes 2022, unterhalb des 21-Wochen-EMA konsolidiert.
Warum das relevant ist
Cowens Framework behandelt die Stablecoin-Dominanz als Risiko-on/Risiko-off-Proxy: Kapital, das BTC verlässt, parkt in Stablecoins, und ein struktureller Ausbruch nach oben in diesem Paar bedeutet üblicherweise, dass der Bärenmarkt noch nicht vorbei ist. Er verweist auf die Episoden im März 2022, August 2022 und Oktober 2022, in denen die Stablecoin-Dominanz knapp unter ihren 21-Wochen-EMA tauchte, bevor sie nach oben drehte — jede davon fiel mit einem Bitcoin-Tief zusammen. Bitcoin selbst, so merkt er an, sei gerade am 200-Tage-Durchschnitt abgewiesen worden — demselben Niveau, das BTC bereits 2018 und 2022 deckelt — was sich damit deckt, dass die Stablecoin-Dominanz knapp unter den 21-Wochen-EMA fegt, genau wie in früheren Zyklusböden. Ohne Stablecoins gerechnet, grinde die Bitcoin-Dominanz weiter nach oben, was er als Rotation von BTC in Stablecoins liest, nicht von BTC in Altcoins.
Marktauswirkungen
Das Muster, das er verfolgt, labelt vier Beine: A (erstes Hoch durchstoßen), B (Rücktest des Ausbruchs), C (Rally), D (ein zweiter Dip in Richtung Bull-Market-Support-Band). Seiner Lesart nach befindet sich die Stablecoin-Dominanz derzeit auf Bein D, wobei das 2018er-Analogon ein Februar-Tief, ein höheres April-Tief, eine Mai-Abweisung am 200-Tage-Durchschnitt und ein Juni-Sweep unter das Februar-Tief war. Er stellt ausdrücklich klar, dass er den Bärenmarkt nicht für beendet hält, dass ein Tief im Juni 2026 mit den Templates aus 2018 und 2022 konsistent wäre, und dass der strukturelle Call davon abhängt, ob die Stablecoin-Dominanz dauerhaft unter ihren 21-Wochen-EMA zurückfallen kann — was sie bislang nicht geschafft hat. Solange dieser Bruch nicht hält, sagt das Framework: Geduld erwarten, statt eine vertikale Re-Beschleunigung im BTC.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist das „unglückliche Muster", das Benjamin Cowen bei Bitcoin verfolgt?
Cowen argumentiert, die Stablecoin-Dominanz (USDT + USDC) habe eine mehrjährige Basis gebildet, sei ausgebrochen, habe den Ausbruch zurückgetestet und befinde sich nun in einem zweiten Dip in Richtung Bull-Market-Support-Band — eine A/B/C/D-Sequenz mit vier Beinen, deren Auflösung historisch Jahre dauerte.
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Warum ist die Stablecoin-Dominanz für Bitcoins Ausblick relevant?
In Cowens Framework parkt Kapital, das BTC verlässt, in Stablecoins. Ein struktureller Ausbruch nach oben in der Stablecoin-Dominanz signalisiert, dass der Bärenmarkt nicht vorbei ist, weil Geld an der Seitenlinie sitzt, statt zurück in risikobehaftete Assets zu rotieren.
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Wo wurde Bitcoin gerade abgewiesen, und warum ist dieses Niveau relevant?
Bitcoin wurde am 200-Tage-Durchschnitt abgewiesen — demselben Niveau, das BTC bereits 2018 und 2022 deckelt. Cowen liest diese Abweisung als konsistent mit früheren Bärenmarkt-Tops, nicht mit einem neuen Bullenbein.
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Auf welches historische Analogon mapt Cowen das aktuelle Setup?
Er mappt auf 2018: ein Februar-Tief, ein höheres April-Tief, eine Mai-Abweisung am 200-Tage-Durchschnitt, dann ein Juni-Sweep unter das Februar-Tief. 2022 sei, so merkt er an, einem ähnlichen Template gefolgt.
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Was würde Cowens bärischen Call entkräften?
Die Stablecoin-Dominanz müsste dauerhaft unter ihren 21-Wochen-EMA zurückfallen — was sie in diesem Zyklus bislang nicht getan hat. Solange dieser Bruch nicht hält, zeigt das Framework laut Cowen weiter eher auf weiteres Abwärtspotenzial als auf eine vertikale Re-Beschleunigung im BTC.