Strategy-CEO Phong Le sagte am 28. Mai gegenüber Fox Business, dass das Unternehmen möglicherweise tägliche oder wöchentliche Entscheidungen treffen könnte, um Bitcoin zu verkaufen, wenn dies den langfristigen Aktionärswert erhöht — ein bemerkenswerter Wandel in der öffentlichen Darstellung im Vergleich zur langjährigen Haltung des Unternehmens, nur zu akkumulieren.
Le nannte die Volatilität von Bitcoin als potenzielles Werkzeug für die Steuerplanung, insbesondere die Möglichkeit, unrealisierte Verluste zu ernten, um Gewinne anderswo auszugleichen. Er stellte klar, dass solche Verkäufe taktisch und nicht strategisch sein würden: Das erklärte Ziel des Unternehmens bleibt eine Nettoerhöhung der gesamten Bitcoin-Bestände und Bitcoin pro Aktie im Laufe der Zeit.
Für die Märkte ist das Signal nuanciert. Strategy wurde lange Zeit als gehebelte Proxy für BTC-Engagement betrachtet, und jede Bestätigung von diskretionären Verkäufen — selbst steuerlich motivierten — führt zu einer Variablen, die institutionelle Anleger, die die Treasury des Unternehmens als Benchmark verfolgen, einpreisen müssen.