Strive hat am Dienstag offengelegt, zwischen dem 19. und 22. Mai 1.109 BTC für rund 85,4 Millionen $ zu einem Durchschnittspreis von knapp unter 77.000 $ pro Coin erworben. Damit steigt das von Vivek Ramaswamy gegründete Treasury-Unternehmen auf insgesamt 16.500 BTC. Der Kauf katapultiert Strive laut einer neuen 8-K-Meldung an Coinbase Global (16.492 BTC) und Riot Platforms vorbei auf Platz sieben der börsennotierten Unternehmens-Bitcoin-Halter. Die Strive-Aktie (NASDAQ: ASST) sprang auf die Nachricht hin um mehr als 4 % nach oben und notierte in der Nähe von 19 $, nur knapp unter dem Jahreshoch.
Warum das wichtig ist
Der Strive-Bestand ist strukturell nicht mehr mit der MicroStrategy-Vorlage vergleichbar. Das Unternehmen hat sämtliche ausstehenden Schulden vollständig zurückgezahlt – null belastete Bitcoin in der Bilanz – und schichtet seine SATA-Preferred Shares, die ab Mitte Juni an jedem US-Geschäftstag Bardividenden zu 13 % Jahreszins ausschütten sollen, über die BTC-Reserve. CEO Matt Cole veröffentlichte gemeinsam mit der Offenlegung eine BTC-Yield von 11 % seit Quartalsbeginn und von 23,4 % seit Jahresbeginn. Die Meldung wies zudem darauf hin, dass Strive eine „near-term refresh" seiner At-the-Market-Angebote auf ASST und SATA „evaluating" sei – eine Formulierung, die wie ein Signal für weitere Eigenkapitalemissionen mit dem Ziel weiterer BTC-Akkumulation klingt.
Marktauswirkung
Der Sprung nach oben fällt in eine Phase, in der Wettbewerber ihr Exposure zurückfahren: Riot Platforms hat in diesem Jahr Teile seines BTC-Bestands verkauft, um einen wachsenden KI- und Rechenzentrumsausbau zu finanzieren, der auf einer sich ausweitenden AMD-Partnerschaft aufsetzt. Strive geht den entgegengesetzten Weg – emittieren und kaufen, schuldenfrei und mit einem Rendite-Instrument obendrauf. Der Unterschied ist nun in den Rankings sichtbar: Coinbase, Riot und die nächsten Plätze liegen so eng beieinander, dass ein weiterer Kauf von Strive – oder ein fortgesetzter Verkauf eines Nachbarn – die Spitze der Public-Treasury-Tabelle erneut durcheinanderwirbeln könnte. Der Dienstags-Print ist der bisher sauberste Datenpunkt zur Kluft zwischen Treasury-Unternehmen, die BTC als renditetragende Reserve behandeln, und jenen, die ihn als Finanzierungsquelle nutzen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viel Bitcoin hat Strive gekauft und zu welchem Preis?
Strive hat am 26. Mai offengelegt, zwischen dem 19. und 22. Mai 1.109 BTC für rund 85,4 Millionen $ zu einem Durchschnittspreis von knapp unter 77.000 $ pro Coin erworben – die Gesamtbestände belaufen sich damit auf 16.500 BTC.
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Auf welchem Rang liegt Strive nun unter den börsennotierten Bitcoin-Haltern?
Der Kauf beförderte Strive auf Platz sieben der börsennotierten Bitcoin-Halter – vor Coinbase Global mit 16.492 BTC und vor Riot Platforms, das in diesem Jahr Teile seiner Bestände verkauft hat.
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Ist Strive's Bitcoin-Bestand schuldenfrei?
Ja. Die 8-K-Meldung vom Dienstag stellte klar, dass Strive sämtliche ausstehenden Schulden vollständig zurückgezahlt hat und „zero encumbered bitcoin" in der Bilanz hält.
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Was sind Strive's SATA-Preferred Shares und wann beginnen die Dividenden?
SATA ist Strive's Preferred-Share-Instrument und soll das erste US-listed Security werden, das an jedem US-Geschäftstag Bardividenden zu 13 % Jahreszins ausschüttet – der Tagesdividenden-Aufbau startet Mitte Juni 2026.
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Welche BTC-Yield hat Strive seit Jahresbeginn gemeldet?
CEO Matt Cole veröffentlichte gemeinsam mit der Offenlegung vom 26. Mai eine BTC-Yield von 11 % seit Quartalsbeginn und 23,4 % seit Jahresbeginn, samt Hinweis, das Unternehmen evaluiere eine „near-term refresh" seiner ATM-Angebote auf ASST und SATA.