Der US-Präsident hat eine Prüfung von Fort Knox gefordert, dem Bundesdepot, das die Regierung auf etwa 667 Milliarden Dollar an Goldreserven schätzt. Diese Aussage markiert einen seltenen Moment der Aufmerksamkeit der Exekutive für eine Einrichtung, deren Bestände seit Jahrzehnten nicht umfassend geprüft wurden.
Das Gold von Fort Knox ist seit langem ein Thema von Spekulationen unter Befürwortern harter Währungen und skeptischen Finanzexperten. Eine offizielle Prüfung würde eine unabhängige Überprüfung des physischen Bestands erfordern, ein Prozess, der Monate dauern könnte und unabhängig von den Ergebnissen erhebliches politisches Gewicht hätte.
Für die Märkte ist das Signal weniger das Gold selbst, sondern vielmehr die breitere Erzählung: Fragen zur Transparenz der Staatsbilanz, zur Glaubwürdigkeit des Dollars und zur Rolle harter Vermögenswerte in der US-Finanzpolitik sind wieder Teil der Diskussion.