Der Bitcoin Fear-and-Greed-Index klebt weiter im Bereich extremer Angst, und der RSI sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum hat soeben sein Allzeittief erreicht – ein Chartist liest das Setup als 2018-artige Kapitulation in Zeitlupe. In jenem früheren Zyklus bottomte Bitcoin im Februar, testete den 200-Tage-Durchschnitt Anfang Mai, gab das Februartief im Juni ab und lieferte dann einen finalen 50%-Flush bis Q4 – ein Pfad, den der Chartist im aktuellen Zyklus im Vier-Jahres-Rhythmus wiedererkennt.
Warum das wichtig ist
Der Bärenfall stapelt sechs aufeinanderfolgende Gegenwinde: Mega-IPOs im Juni von SpaceX, OpenAI und Anthropic, die Liquidität aus Risikoanlagen abziehen; ein Hoch und eine Bärenmarkt-artige Korrektur an den Aktienmärkten im Juli; die 10-jährige US-Treasury-Rendite, die im August 6% erreicht; eine überraschende Zinserhöhung der Fed im September; der Clarity Act, der vor den Midterms im Oktober nicht durchkommt; und ein schwarzer Schwan im November–Dezember. Der Chartist stellt ausdrücklich klar, dass alle sechs Ereignisse in dieser Reihenfolge extrem unwahrscheinlich sind, sagt aber, dass bereits eines oder zwei reichen, um den Preis spürbar nach unten zu drücken. Selbst Tom Lee warnt vor einer breiteren Korrektur im späteren Jahresverlauf und verweist auf den parabolischen Anstieg des letzten Monats und die schiere Größe des SpaceX-Floats, den die Öffentlichkeit aufnehmen muss.
Marktauswirkungen
Das Gegensignal ist ebenso laut: Strategy steht Berichten zufolge vor der Ankündigung eines weiteren großen Bitcoin-Kaufs am Montag. CEO Phong Lee bekräftigt, dass die Unternehmensstrategie darin besteht, Netto-Bitcoin und Bitcoin je Aktie im Zeitverlauf zu steigern. Kevin Warsh an der Fed rahmt den aktuellen Moment als die frühen Innings eines strukturellen Preisverfalls ein, was eine lockere Geldpolitik rechtfertige. Coinbase sitzt im S&P 500, die Vier-Jahres-Zyklus-These schneidet in beide Richtungen, und ein RSI auf Allzeittief markiert historisch Wendepunkte – Erholungsrally, tieferes Hoch vor einem tieferen Tief oder der Beginn eines Trendwechsels, je nachdem, welche der sechs Gegenwinde tatsächlich eintritt.
Häufig gestellte Fragen
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Warum klebt der Bitcoin Fear-and-Greed-Index weiter in extremer Angst?
Der Index bleibt im Bereich extremer Angst, während der Kurs nahe den Februartiefs notiert. Der RSI sowohl bei $BTC als auch bei $ETH hat soeben sein Allzeittief erreicht – eine Kombination, die historisch entweder mit Erholungsrallys oder mit den späten Phasen einer Kapitulation einhergeht.
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Wie funktioniert der Vergleich mit 2018 konkret?
Der Chartist argumentiert, dass 2026 dem Jahr 2018 folgt: ein Februartief, ein Test des 200-Tage-Durchschnitts im Mai, ein Bruch des Februartiefs im Juni und dann ein finaler Kapitulations-Flash von rund 50% bis Q4 – alles im Rahmen der Vier-Jahres-Zyklus-These.
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Welche sechs bärischen Gegenwinde listet der Chartist auf?
Mega-IPOs im Juni von SpaceX, OpenAI und Anthropic, die Liquidität absaugen, ein Hoch und eine Korrektur an den Aktienmärkten im Juli, eine Treasury-Rendite von 6% im August, eine Fed-Zinserhöhung im September, das Scheitern des Clarity Act vor den Midterms und ein schwarzer Schwan im November–Dezember.
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Wie lautet das Gegenargument zum Bärenfall?
Strategy steht Berichten zufolge vor einem weiteren großen Bitcoin-Kauf, Coinbase ist im S&P 500, und Kevin Warsh an der Fed rahmt den Moment als frühe Phase eines strukturellen Preisverfalls ein, was eher für eine lockere Geldpolitik spricht als für Zinserhöhungen.
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Ruft der Chartist tatsächlich zum Crash auf oder skizziert er nur Risiken?
Der Chartist stellt ausdrücklich klar, dass alle sechs Gegenwinde in Folge extrem unwahrscheinlich sind, und bleibt langfristig bullish – der Punkt ist, dass bereits eines oder zwei realisierte Risiken reichen, um den Preis spürbar zu drücken, und Anleger sollten dieses Szenario einplanen.