Preise werden geladen…
🩸BEARISH

ETH fällt 10,2 %: Wintermute erklärt Ethereum zum falschen Asset

Der Call des Trading Desks kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ETH/BTC bei 0,0275 notiert – einem Mehrjahrestief – und die Firma warnt, dass eine Long-Position auf BTC die gleiche Überzeugung erfordere, die institutionelle Käufer bislang nicht…

Wintermute hat Kunden in dieser Woche mitgeteilt, dass Ethereum „nicht das richtige Asset für dieses Makro“ sei, während ETH in den vergangenen sieben Tagen um 10,2 % nachgab und die ETH/BTC-Ratio auf 0,0275 gedrückt wurde – ein Niveau, das die anhaltende Underperformance sowohl am Spot- als auch am Derivatemarkt widerspiegelt.

Warum es zählt

Der Desk führte die Haltung auf ein sich wandelndes Makroumfeld zurück: steigende Treasury-Renditen und erneute Inflationssorgen setzen jene duration-sensiblen, wachstumskorrelierten Flows unter Druck, die ETH tendenziell stärker stützen als BTC. Wintermutes Argumentation: In diesem Regime verlieren die relativen Thesetreiber von ETH – Staking-Renditen, Layer-2-Durchsatz, Real-World-Asset-Settlement – bei Marginalkäufern an Zugkraft, während BTCs Store-of-Value-Narrativ weiterhin eine – wenn auch schwächere – Nachfrage erfährt.

Marktauswirkungen

Die Note vermied einen klar bärischen Ausblick auf ETH, argumentierte jedoch, dass eine Long-Position auf BTC auf dem aktuellen Niveau bedeute, auf ein Wiedereinstieg institutioneller Investoren zu setzen – trotz des Zinsumfelds. Eine Wette, die Wintermute als schwierig bezeichnete, solange die Märkte das veränderte Makrobild noch nicht vollständig verarbeitet haben. ETH/BTC bei 0,0275 liegt nun in Schlagdistanz zu den Zykustiefs, und die Wortwahl des Desks deutet darauf hin, dass das Paar noch keine Anzeichen einer Mean-Reversion zeigt.

Verwandte Tokens
$ETH $BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Wintermute tatsächlich über Ethereum gesagt?

    Wintermute erklärte Kunden, ETH sei „nicht das richtige Asset für dieses Makro“, und verwies auf steigende Treasury-Renditen sowie erneute Inflationssorgen als Umfeld, das duration-sensitive Flows belastet, die ETH üblicherweise stärker stützen als BTC.

  2. Um wie viel ist ETH laut Wintermute diese Woche gefallen?

    Wintermute berichtete, ETH sei in den vergangenen sieben Tagen um 10,2 % gefallen und habe damit sowohl am Spot- als auch am Derivatemarkt weiter unterdurchschnittlich performt, während die ETH/BTC-Ratio auf 0,0275 gedrückt wurde.

  3. Was bedeutet eine ETH/BTC-Ratio von 0,0275?

    Eine ETH/BTC-Ratio von 0,0275 bedeutet, dass ein ETH 0,0275 BTC wert ist. Das Niveau liegt nahe den Mehrjahrestiefs und signalisiert eine anhaltende Underperformance von Ethereum gegenüber Bitcoin im aktuellen Zyklus.

  4. Ist Wintermute auch bei BTC bärisch?

    Wintermute rief kein Top bei BTC aus, argumentierte jedoch, dass eine Long-Position auf BTC auf aktuellem Niveau erfordere, auf die Rückkehr institutioneller Investoren zu setzen – trotz des Zinsumfelds. Eine Wette, die der Desk als schwierig bezeichnete, bis die Märkte das veränderte Makrobild vollständig verarbeitet…

  5. Warum belastet das Makroumfeld ETH stärker als BTC?

    Steigende Treasury-Renditen und wieder anziehende Inflation drücken typischerweise wachstums- und duration-korrelierte Assets. Wintermutes Sicht: Die relativen Thesetreiber von ETH – Staking-Renditen, Layer-2-Durchsatz, Real-World-Asset-Settlement – verlieren in diesem Regime bei Marginalkäufern an Zugkraft, während…

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 48d
Original öffnen →