XRP ist in der 24-Stunden-Sitzung um 1,8 % auf $1,1109 zurückgefallen und damit erneut in eine Unterstützungszone zwischen $1,05 und $1,10 gerutscht, die seit Anfang Juni das untere Ende seiner Handelsspanne markiert. Der jüngste Abwärtsschub folgte auf eine Umkehr am 22. Juni mit einem Volumenspike von 65,4 Millionen XRP, rund 84 % über dem Durchschnitt, bevor sich der Kurs bis zum Schluss stabilisierte. Damit notiert der Token nahe der unteren Grenze einer Drei-Wochen-Range, ohne dass weder Bullen noch Bären die Kontrolle übernommen haben.
Warum das wichtig ist
XRP hat kürzlich die Unterstützung durch die wöchentliche Ichimoku-Wolke verloren, ein technisches Signal, das die übergeordnete Struktur des Charts bearish eingefärbt hat. Die wiederholten Tests der Zone $1,05–$1,10 sind die eigentliche Geschichte: Märkte, die immer wieder zur selben Unterstützung zurückkehren, entweder springen heftig an oder brechen, und je länger die Kompression andauert, desto größer fällt die Bewegung aus, sobald sie sich auflöst. Die Erholungsversuche seit Anfang Juni haben nicht gehalten, weshalb Händler nun darauf achten, ob die Käufer den Boden ein letztes Mal verteidigen oder endgültig nachgeben.
Auch wenn die Preisbewegung an Schwung verliert, haben XRP-ETFs am 20. Juni 2,4 Millionen Dollar an frischen Zuflüssen verbucht und damit eine Phase institutioneller Käufe verlängert, die der nachlassenden Stimmung am Retailmarkt, der schwächeren Netzwerkaktivität und der abflauenden Futures-Positionierung standgehalten hat. Diese Divergenz zwischen institutioneller Nachfrage und On-Chain-Momentum ist genau jene Art von Spaltung, die sich häufig auflöst, sobald der Chart es tut.
Marktauswirkungen
Ein klarer Bruch unter $1,05 würde den Fokus des Marktes wieder auf die psychologische Marke von $1,00 lenken, mit kaum sichtbarer Unterstützung zwischen den beiden Zonen. Auf der Oberseite muss XRP zunächst rund $1,18 überwinden, bevor Händler einen Rücklauf in den Bereich $1,20–$1,30 ins Auge fassen, den mehrere Analysten als Schwelle markiert haben, um den seit Jahresbeginn laufenden Abwärtstrend ab den Hochs von 2025 zu brechen. Bis eine Seite nachgibt, bleibt XRP eine Range-Geschichte statt eine Trend-Geschichte, und der nächste entscheidende Volumenspike wird vermutlich die Richtung für den Rest des Quartals vorgeben.
Häufig gestellte Fragen
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Warum testet XRP gerade jetzt die Unterstützungszone $1,05–$1,10?
XRP hat den Großteil des Juni zwischen einem oberen Widerstand und einer Unterstützung nahe $1,10 in einer Range verbracht. Wiederholte gescheiterte Versuche, an Erholungen anzuknüpfen, haben den Token immer wieder auf diesen Boden zurückgeführt, wo die Käufer bisher eingegriffen haben.
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Was würde ein Bruch unter $1,05 für XRP bedeuten?
Ein klarer Bruch unter $1,05 würde den Fokus der Händler wieder auf die psychologische Marke von $1,00 lenken, mit begrenzter sichtbarer Unterstützung zwischen den beiden Zonen. Je länger die Range vor der Auflösung komprimiert bleibt, desto größer fällt die Bewegung auf der Seite des Ausbruchs aus.
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Welche Marke muss XRP zurückgewinnen, um seine bearish Struktur zu brechen?
XRP muss zunächst rund $1,18 überwinden, bevor Händler einen Rücklauf in Richtung $1,20–$1,30 in Betracht ziehen. Mehrere Analysten haben diese Zone als Schwelle markiert, um den seit Jahresbeginn laufenden Abwärtstrend ab den Hochs von 2025 zu brechen.
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Verzeichnen XRP-ETFs auch bei der Kursschwäche weiter Zuflüsse?
Ja. XRP-ETFs haben am 20. Juni 2,4 Millionen Dollar an frischen Zuflüssen verbucht und damit eine Phase institutioneller Käufe verlängert, die standgehalten hat, obwohl Retailstimmung, Netzwerkaktivität und Futures-Positionierung nachgelassen haben.
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Welche technischen Signale beobachten Händler im XRP-Chart?
Die wiederholten Tests der Zone $1,05–$1,10 und der kürzliche Verlust der wöchentlichen Ichimoku-Wolken-Unterstützung sind die beiden wichtigsten Signale. Das Volumen bleibt außerhalb einzelner Spikes gedämpft, was darauf hindeutet, dass weder Bullen noch Bären vollständig die Kontrolle übernommen haben.
CoinDesk