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XRP Ledger plant Update gegen unerlaubte Token-Erstellung

Die Änderung stellt die Trennung zwischen Berechtigungen zum Vernichten und Ausgeben von Token wieder her. Das XRP-Angebot selbst bleibt davon unberührt.

XRP Ledger plant Update gegen unerlaubte Token-Erstellung
XRP Ledger plant Update gegen unerlaubte Token-Erstellung
XRP Ledger plant Update gegen unerlaubte Token-Erstellung
XRP Ledger plant Update gegen unerlaubte Token-Erstellung

Das XRP Ledger soll am 4. November fixCleanup3_4_0 aktivieren und damit eine Lücke schließen, durch die Konten, die zum Vernichten ausgegebener Token berechtigt sind, neue Token erstellen könnten. 33 von 35 erfassten Validatoren unterstützen das Update. Protokolländerungen benötigen die Unterstützung von mindestens 29 Validatoren, also mehr als 80 Prozent, über zwei ununterbrochene Wochen.

Ein kurzer Rückgang auf 26 Unterstützer am 21. Oktober setzte den Countdown zurück und verschob das frühestmögliche Aktivierungsfenster auf etwa 14:46 UTC am 4. November. Voraussetzung dafür sind anhaltende Unterstützung und ein Abstimmungspunkt im Netzwerk. Das XRP-Angebot selbst ist nicht betroffen.

Warum das wichtig ist

Der Fehler betrifft ausgegebene Token, darunter Stablecoins. Ein Zahlungsdienst könnte zum Beispiel berechtigt sein, Token zu vernichten, wenn Kunden sie in Dollar tauschen. Für die Ausgabe neuer Token sollte er jedoch eine separate Berechtigung benötigen. Der Fix setzt diese Trennung durch. Die XRPL-Dokumentation rät Entwicklern davon ab, die Berechtigung zum Token-Burning zu erteilen, bevor die Korrektur greift.

Das Paket korrigiert außerdem Berechnungen zur Wiederherstellung von Token aus Handelspools, zu Ein- und Auszahlungen in Asset-Pooling-Vaults sowie zum Kreditstatus vor dem Fälligkeitstermin. Diese Änderungen stärken die Schutzmaßnahmen für Token-Transaktionen und damit verbundene Finanzdienste auf dem Ledger.

Auswirkungen auf den Markt

Der Fix behebt ein Protokollrisiko. Laut den vorliegenden Angaben ist XRP selbst davon nicht betroffen. Die Aktivierung setzt voraus, dass die Unterstützung der Validatoren während des Countdowns über dem erforderlichen Schwellenwert bleibt.

Der Kreditdienst und das dafür erforderliche Vault-System sind noch nicht startbereit. Ihre Änderungen haben 19 beziehungsweise 21 Stimmen und liegen damit unter den 29 Stimmen, die nötig sind, um jeweils einen zweiwöchigen Countdown zu starten. Erreichen beide am 4. November diesen Schwellenwert, könnten sie frühestens am 18. November aktiviert werden.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Lücke bei Token-Berechtigungen behebt das XRP Ledger?

    Der Fehler könnte einem Konto, das ausgegebene Token vernichten darf, ermöglichen, neue zu erstellen. Der Fix trennt die Berechtigungen zum Vernichten und Ausgeben.

  2. Wie viele Validatoren unterstützen den Fix für das XRP Ledger?

    33 von 35 erfassten Validatoren unterstützen das Update. Für eine ununterbrochene Unterstützung über zwei Wochen sind mindestens 29 nötig, also mehr als 80 Prozent.

  3. Warum verzögerte sich die Aktivierung des Fixes?

    Am 21. Oktober sank die Unterstützung kurz auf 26 und damit unter den erforderlichen Schwellenwert. Dadurch begann der zweiwöchige Countdown von vorn und das frühestmögliche Aktivierungsfenster verschob sich auf den 4. November.

  4. Beeinträchtigt der Berechtigungsfehler das XRP-Angebot?

    Nein. Der Fehler betrifft ausgegebene Token, darunter Stablecoins, und hat keine Auswirkungen auf das XRP-Angebot selbst.

  5. Sind die Kredit- und Vault-Systeme des XRP Ledger startbereit?

    Nein. Die Kreditänderung hat 19 Stimmen und das benötigte Vault-System 21. Für den Start ihrer zweiwöchigen Countdowns sind jeweils 29 Stimmen nötig.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2d
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