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SOLANA-Chef warnt: Post-Quanten-Krypto ist größtes BTC-Risiko

Er verweist auf Lücken beim Verständnis sowohl der Mathematik als auch der praktischen Implementierung von PQC-Signaturverfahren und skizziert Wallet-seitige Gegenmaßnahmen, die Solana ausliefern könnte.

Solana-Mitgründer Anatoly Yakovenko erklärte, das am meisten unterschätzte Risiko der Branche sei, dass Signaturverfahren der Post-Quanten-Kryptografie letztlich von KI geknackt werden könnten, und warnte, dass weder die mathematischen Grundlagen noch die praktische Implementierung von PQC bislang vollständig verstanden seien.

Warum das wichtig ist

Yakovenkos Framing behandelt PQC nicht als fernes theoretisches Unterfangen, sondern als laufendes technisches Problem — eines, dessen Fehlermodi unsichtbar bleiben, bis sie es nicht mehr sind. Die Lücke zwischen „wir haben ein PQC-Verfahren standardisiert" und „wir vertrauen ihm unter feindlichem KI-Druck" sieht er als den eigentlichen Risikobereich.

Marktauswirkungen

Seine vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen sind konkret: 2-von-3-Multisignatur-Wallet-Unterstützung für Post-Quanten-Verfahren hinzufügen oder native PQC-Unterstützung über Program Derived Addresses (PDAs) in Solanas Transaktionsverarbeitungs-Pipeline einbinden. Beide Wege bieten den Nutzern einen Übergangspfad, bevor ein einzelnes Verfahren die gesamte Sicherheitslast des Netzwerks tragen muss.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Anatoly Yakovenko über Post-Quanten-Kryptografie gesagt?

    Er sagte, das größte unterschätzte Risiko in Krypto sei, dass Post-Quanten-Signaturverfahren letztlich von KI geknackt werden könnten, und dass der Branche das volle Verständnis sowohl der Mathematik als auch der praktischen Implementierungsrisiken von PQC fehle.

  2. Welche Gegenmaßnahmen schlug Yakovenko für das PQC-Risiko auf Solana vor?

    Er schlug vor, 2-von-3-Multisignatur-Wallet-Unterstützung für Post-Quanten-Verfahren hinzuzufügen oder native PQC-Unterstützung über Program Derived Addresses (PDAs) in Solanas Transaktionsprozessoren bereitzustellen.

  3. Warum ist Post-Quanten-Kryptografie ein Problem für Krypto-Netzwerke?

    Wenn Signaturverfahren, die Wallets und Transaktionen schützen, gebrochen werden, könnten Angreifer Signaturen fälschen und Gelder abziehen. Yakovenko argumentiert, dass die Fehlmodi unsichtbar bleiben, bis sie auftauchen — weshalb die Lücke zwischen Standardisierung und Vertrauen unter feindlichem KI-Druck…

  4. Was ist eine Program Derived Address (PDA) in Solana?

    Eine PDA ist eine Solana-Kontoadresse, die deterministisch aus einem Programm abgeleitet wird und es Programmen ermöglicht, Konten zu besitzen und für sie zu signieren. PQC-Unterstützung über PDAs einzubinden würde es Solanas Transaktionsverarbeitungs-Pipeline erlauben, Post-Quanten-Verfahren nativ zu verarbeiten.

  5. Wie würde 2-von-3-Multisig beim PQC-Übergang helfen?

    Eine 2-von-3-Multisignatur-Wallet erfordert zwei von drei Schlüsseln, um eine Transaktion zu signieren. Nutzt ein Schlüssel ein PQC-Verfahren, ermöglicht die Redundanz den Wechsel zwischen Signaturverfahren, ohne die gesamte Sicherheitslast auf einen einzigen Algorithmus zu legen.

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 112d
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Wu Blockchain
Wu Blockchain @WuBlockchain · vor 112d
Solana co-founder Anatoly Yakovenko stated that the biggest risk currently lies in the possibility that post-quantum cryptography (PQC) signature schemes could be cracked by AI. He pointed out that the industry not only lacks a full understanding of the potential mathematical vulnerabilities of these schemes, but also the hidden dangers in practical deployment are unclear. He suggested providing 2/3 multi-signature wallet support for these schemes, or providing native support through Program Derived Addresses (PDAs) in transaction processors. https://t.co/HimG7AaTtL
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