Unter einem stagnierenden Kryptomarkt und rekordniedrigen Funding Rates bauen Finanzberater und langfristige Investoren laut Andy Baehr, Managing Director of Asset Management bei GSR, still dauerhafte Krypto-Allokationen auf, die weit über Bitcoin hinausgehen. Q1 2026 erzeugte auf GSRs Conviction/Ambivalence-Indikator das, was GSR als maximale Ambivalenz bezeichnet – die perpetual Funding Rates blieben durchgehend niedrig oder negativ, und die DeFi-Borrow Rates auf Aave bewegten sich Richtung 3%, verglichen mit über 20% in den Wochen nach der Wahl 2024. Doch unter dieser Oberflächendrift berichten Berater, dass ihre Mandanten Exposure gegenüber der breiteren Blockchain-Wachstumsstory wollen: Tokenisierung, Stablecoins und Layer-1-Infrastruktur, die aus der krypto-nahen Presse in die Wirtschaftsberichterstattung auf der Titelseite gewandert ist.
Warum das wichtig ist
GSRs Antwort ist ein "Power-Trio"-Kern: BTC eingerahmt als Makro-Asset mit defensiven Eigenschaften in Marktkontraktionen, ergänzt um ETH und SOL als die Layer-1s, die die On-Chain-Wachstumsthese tragen. ETH und SOL liefern zudem Staking-Yield, den passive Holder typischerweise liegen lassen, und das Argument der Firma ist, dass ein aktiv rebalancierter Korb sich eher wie ein echtes Produkt verhält als ein statischer 33/33/33-Index. Patrick Velleman, CMO von Valdora, fasst den breiteren Wandel für Berater als einen Wechsel von "Gewinner auswählen" hin zu "Risikoprofile kuratieren" zusammen – Vault-Betreuer, Custody-Arrangements, Audit-Glaubwürdigkeit und Stresstest-Performance werden geprüft, bevor die Risikobereitschaft eines Mandanten auf das tatsächliche Risiko einer Strategie gemappt wird.
Marktauswirkung
Das Signal hier ist strukturell, nicht taktisch: dauerhafte Beraterzuflüsse zeigen sich nicht in Funding-Rate-Spitzen oder X-Getöse, aber sie compoundieren. GSR hat nun den Crypto Core3 ETF (BESO) aufgelegt, der BTC, ETH und SOL mit Staking auf ETH und SOL sowie einem wöchentlichen, research-getriebenen Rebalancing bündelt – und macht die Power-Trio-These damit über ein Vehikel zugänglich, das Berater tatsächlich nutzen können. Vergleicht man das mit einer Rally in Q2/Q3 2025, die echte Geschwindigkeit, Breite und Überzeugung hatte (ETH führte, SOL drückte im August und September kräftig nach oben, der GENIUS Act als Treibstoff), dann lautet die Lesart, dass dieser leisere Beraterfluss das dauerhaftere Bein sein dürfte. Langweilig, wie Velleman es formuliert, rekt einen nicht.
Häufig gestellte Fragen
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Warum allokieren Finanzberater 2026 stärker in Krypto?
Laut GSRs Andy Baehr verdeckt die "maximale Ambivalenz" in Q1 2026 einen leiseren Wandel: Berater und langfristige Investoren weiten ihre Allokationen über BTC hinaus auf ETH, SOL und die breitere On-Chain-Wachstumsstory aus, während diese in der Mainstream-Wirtschaftsberichterstattung ankommt.
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Was ist der GSR Crypto Core3 ETF (BESO)?
BESO ist GSRs kürzlich aufgelegter ETF, der BTC, ETH und SOL als Power-Trio-Kern bündelt, mit Staking-Rewards auf ETH und SOL sowie einem wöchentlichen, research-getriebenen Rebalancing, das darauf ausgelegt ist, Krypto-Market-Beta mit aktivem Management zu erfassen.
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Warum BTC, ETH und SOL als Krypto-Kern-Allokation?
GSR rahmt BTC als Makro-Asset mit potenziell defensiven Eigenschaften und ETH und SOL als die Layer-1s, die die Blockchain-Wachstumsthese tragen. ETH und SOL liefern zudem Staking-Yield, den passive Holder typischerweise liegen lassen.
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Wie verändert sich die Rolle des Beraters im Digital-Asset-Investing?
Valdora-CMO Patrick Velleman sieht den Wandel von "Gewinner auswählen" hin zu "Risikoprofile kuratieren" – Vault-Betreuer, Custody-Arrangements, Audit-Glaubwürdigkeit und Stresstest-Performance werden geprüft, bevor die Risikobereitschaft des Mandanten auf das tatsächliche Risiko einer Strategie gemappt wird.
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Welche Signale zeigen, dass der aktuelle Kryptomarkt "ambivalent" ist?
GSRs Conviction/Ambivalence-Indikator erreichte in Q1 2026 maximale Ambivalenz, mit durchgehend niedrigen oder negativen perpetual Funding Rates und Aave-DeFi-Borrow Rates Richtung 3%, verglichen mit über 20% in den Wochen nach der Wahl 2024.