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APEC: Gillibrand-Sohn startet Perpetuals-Börse in den USA

Ein Startup mit einer Bewertung von 300 Millionen Dollar, das eine gemeinsame Aufsicht von CFTC und SEC für Single-Name-Equity-Perps vorschlägt, kommt genau in dem Moment, in dem die Behörden ihre Regeln harmonisieren und die CME wegen genau jener Genehmigungen klagt, die …

Theodore Gillibrand — Sohn der New Yorker Senatorin Kirsten Gillibrand (D-NY) — hat 30 Millionen Dollar bei einer geschätzten Bewertung von 300 Millionen Dollar für eine neue Perpetuals-Börse namens American Perpetuals Exchange Corporation (APEC) eingesammelt, wie ein Fortune-Bericht und eine SEC-Einreichung vom 4. Juni zeigen. Lux Capital führte die Runde an. APEC plant die Beantragung einer Designated Contract Market-Lizenz sowie einer Derivatives Clearing Organization-Lizenz und fordert eine Sondergenehmigung, um Perpetuals auf Single-Name-Aktien unter gemeinsamer Aufsicht von CFTC und SEC zu listen — eine Struktur, die bislang kein US-Handelsplatz genehmigt bekommen hat.

Der Pitch landet mitten in einem laufenden bundesweiten Regelungsverfahren. CFTC und SEC arbeiten an einer „Harmonisierung"-Strategie, um ihren Ansatz für neuartige Märkte zu vereinheitlichen, und die CFTC öffnete im Mai die Tür für US-Krypto-Perpetual-Futures, indem sie Kalshis Bitcoin-Perp genehmigte und Coinbase die Listung von langlaufenden „Perp-Style"-Futures erlaubte — Schritte, die nun von der CME Group vor einem Bundesgericht angefochten werden, die argumentiert, Perps seien Swaps im Sinne des Dodd-Frank und die Behörde habe Kalshi und Coinbase ermöglicht, strengere Swap-Regeln zu umgehen. APECs Memo vom 4. Juni rahmt die Chance genauso, wie es die Behörden tun: „Das Fehlen eines regulierten US-Handelsplatzes beseitigt nicht die Nachfrage nach Equity Perpetual Futures. Es lenkt diese Nachfrage auf Offshore-Plattformen außerhalb der Reichweite der US-Aufsicht um, wo Teilnehmer keinen Rechtsschutz haben und Aufseher keinerlei Einblick."

Warum es zählt

Die Regulierungsarchitektur, die APEC anvisiert, wird gerade in Echtzeit gebaut. Das Harmonisierungs-Memo und die anhängige CME-Klage werden entscheiden, ob ein US-Equity-Perp eher einem CFTC-regulierten Future oder einem SEC-regulierten Swap ähnelt — und genau diese eine rechtliche Einordnung bestimmt, wer den Handelsplatz lizenziert, wer die Geschäfte cleart und welches Kapital hinter dem Orderbuch steht. APEC wettet zudem auf einen schmalen Wettbewerbsspielraum: Derzeit gibt es keinen US-regulierten Handelsplatz für Single-Name-Equity-Perpetuals, und die Gründer argumentieren, dass der erste Anbieter, der den DCM/DCO-Prozess durchläuft, einen Offshore-Nachfragepool mit praktisch keinem etablierten Wettbewerber erschließt.

Marktauswirkung

Die Runde signalisiert zudem, was ein vollständig lizenzierter US-Perp-Handelsplatz an Investitionen kosten dürfte.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist die American Perpetuals Exchange Corporation (APEC)?

    APEC ist ein US-Startup, gegründet von Theodore Gillibrand, das 30 Millionen Dollar bei einer berichteten Bewertung von 300 Millionen Dollar einsammelt, um eine regulierte Perpetuals-Börse unter gemeinsamer CFTC- und SEC-Aufsicht zu betreiben, einschließlich Single-Name-Equity-Perps.

  2. Für welche Lizenzen will APEC Anträge stellen?

    APEC plant die Beantragung einer Designated Contract Market (DCM)-Lizenz mit Sondergenehmigung zur Listung von Perps auf Single-Name-Aktien sowie einer Derivatives Clearing Organization (DCO)-Lizenz, um Transaktionen selbst clearingen zu können.

  3. Wer hat APECs Finanzierungsrunde angeführt?

    Die in New York ansässige Wagniskapitalfirma Lux Capital führte die 30-Millionen-Dollar-Runde an, die APEC laut eigenen Angaben mit rund 300 Millionen Dollar bewertet.

  4. Warum startet APEC gerade jetzt?

    CFTC und SEC arbeiten an einer „Harmonisierung"-Strategie für neuartige Märkte, und die CFTC genehmigte im Mai Kalshis Bitcoin-Perp und erlaubte Coinbase die Listung langlaufender „Perp-Style"-Futures — Schritte, die die Tür zu einem US-regulierten Perp-Handelsplatz öffnen.

  5. Warum verklagt die CME die CFTC wegen Perps?

    Die CME argumentiert vor einem Bundesgericht, Perps seien rechtlich Swaps im Sinne des Dodd-Frank und keine Futures, und die CFTC-Genehmigungen für Kalshi und Coinbase hätten es diesen Handelsplätzen ermöglicht, strengere, auf die Begrenzung systemischer Risiken zielende Swap-Regeln zu umgehen.

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