Bei der Consensus Miami 2026 gab der BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes eine klare Einschätzung ab: 99% der Altcoins könnten letztendlich auf null gehen, und das ist keine Krise — so funktionieren Märkte. Hayes stellte den Rückgang als normalen Bereinigungsprozess dar, nicht als Anklage gegen Krypto als Ganzes.
Er zog den Vergleich zur Fluktuation der S&P 500-Zusammensetzung seit 1929 — die meisten Unternehmen, die damals existierten, sind verschwunden, dennoch hat der Index und die breitere Wirtschaft überlebt und sich weiterentwickelt. Sein Argument ist, dass Industrien durch ständigen Austausch wachsen, und das Altcoin-Ökosystem ist da nicht anders.
Die Einschätzung ist ernüchternd, aber nicht nihilistisch: Hayes ruft nicht das Ende von Krypto aus, sondern das Ende der meisten aktuellen Tokens. Das Überleben, so seine Sichtweise, gehört den Projekten, die dauerhafte Nützlichkeit schaffen, anstatt nur von Liquiditätszyklen zu profitieren.