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Crypto Clarity Act: Bessent drängt Kongress zum Ja

Kommt das Gesetz durch, beendet es ein Jahrzehnt an Zuständigkeitskämpfen zwischen SEC und CFTC darüber, welche Behörde digitale Assets beaufsichtigt, und gibt Emittenten, Börsen und Verwahrbanken ein einheitliches Bundesregelwerk.

US-Finanzminister Scott Bessent hat den Krypto-Clarity Act in dieser Woche auf die "1-Yard-Linie" gesetzt und den Kongress zur Verabschiedung gedrängt. Er stellte das Gesetz als fehlendes Puzzlestück dar, das jahrelange Durchsetzung von Behörde zu Behörde durch ein einheitliches Bundesregelwerk für digitale Assets ersetzen würde.

Der Entwurf, das zentrale Ergebnis eines breiteren Vorstoßes für Marktstruktur im Senat, würde eine klare Grenze zwischen SEC und CFTC ziehen: Wertpapier-Token bleiben bei der SEC, nicht als Wertpapiere geltende digitale Assets und der Großteil des Spot-Handels wechseln zur CFTC, und ein neues bundesweites Offenlegungsregime deckt den Zwischenbereich ab. Verwahrung, Regeln für Stablecoin-Emittenten und Börsenregistrierung würden alle in einem Gesetz gebündelt.

Warum das wichtig ist

Seit einem Jahrzehnt arbeitet die Branche unter einzelfallbezogener Durchsetzung der SEC, parallelen Leitlinien der CFTC und einem Flickenteppich bundesstaatlicher Regeln für Geldtransmitter. Die Wette des Clarity Act lautet, dass eine schriftlich festgelegte Zuständigkeitsgrenze, so unvollkommen sie auch sein mag, besser ist als der Status quo, in dem Ripple, Coinbase und Dutzende kleinere Emittenten ihre Rechtsbudgets dafür aufgewendet haben, ihr Existenzrecht zu verteidigen.

Marktauswirkungen

Ein Bundesregelwerk öffnet Bankverwahrung im großen Maßstab. BNY, State Street und die großen Prime Broker der Bulge Bracket haben öffentlich erklärt, dass sie auf gesetzliche Klarheit warten, bevor sie tokenisierte Sicherheiten in bestehende Schienen einbinden. Emittenten von Spot-ETFs stoßen auf eine ähnliche Grenze: Solange SEC und CFTC nicht einig sind, welche Token Wertpapiere sind, bleibt der Weg zu neuen Produkten eher ein Umweg als ein Verfahren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der Krypto-Clarity Act?

    Er ist der zentrale Marktstruktur-Entwurf im US-Senat. Er würde die Zuständigkeit für digitale Assets zwischen SEC und CFTC aufteilen, bundesweite Offenlegungsregeln festlegen und ein einheitliches Registrierungsregime für Krypto-Börsen und Stablecoin-Emittenten schaffen.

  2. Was hat Bessent konkret gesagt?

    US-Finanzminister Scott Bessent beschrieb den Clarity Act als auf der "1-Yard-Linie", eine Football-Metapher dafür, dass die Gesetzesarbeit im Wesentlichen abgeschlossen ist und nur noch eine finale Abstimmung im Kongress fehlt. Er drängte die Abgeordneten zur Verabschiedung.

  3. Wie würde der Entwurf die Zuständigkeiten der Aufseher aufteilen?

    Wertpapierähnliche Token würden bei der SEC bleiben, nicht als Wertpapiere geltende digitale Assets und der Großteil des Spot-Handels würden zur CFTC wechseln, und ein neues bundesweites Offenlegungsregime würde Assets abdecken, die in keine Kategorie klar passen. Auch Verwahrung und Regeln für Stablecoin-Emittenten…

  4. Warum ist dieser Entwurf für Banken wichtig?

    BNY, State Street und große Prime Broker haben öffentlich erklärt, dass sie auf gesetzliche Klarheit warten, bevor sie Token-Verwahrung und Dienstleistungen für tokenisierte Sicherheiten im großen Maßstab anbieten. Ein schriftliches Zuständigkeitsregelwerk beseitigt das einzelfallbezogene Rechtsrisiko, das diese…

  5. Was passiert, wenn der Kongress ihn nicht verabschiedet?

    Die Branche arbeitet weiter unter SEC-Durchsetzungsmaßnahmen, parallelen CFTC-Leitlinien und einem Flickenteppich bundesstaatlicher Geldtransmitter-Regeln. Dieser Status quo hat bereits jahrelange Rechtsstreitigkeiten für große Emittenten ausgelöst und die Einführung institutioneller Produkte verzögert.

Quellenangabe
Aggregiert von WatcherGuru · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2h
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