Citi hob seine Zwölfmonatsprognose für Bitcoin am 1. Oktober von 82.000 auf 113.000 US-Dollar an, ein Plus von 31.000 US-Dollar, während der Kurs die Marke von 85.000 US-Dollar testete. Die Bank verwies auf eine stärkere Kryptoaktivität, ein günstigeres makroökonomisches Umfeld und erneut einsetzende ETF-Zuflüsse. Ihre Prognose geht in den nächsten zwölf Monaten von Kryptozuflüssen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar aus. Berater und Broker dürften ihre Bitcoin-Allokationen schrittweise erhöhen statt auf einmal.
Warum das wichtig ist
Das neue Ziel liegt rund 37,8 % über Citis bisheriger Prognose, doch die zugrunde liegende Nachfrageannahme ist zurückhaltend. Stetige Käufe könnten Bitcoin dauerhaft stützen, ohne den starken Kursschub auszulösen, den eine geballte Zuflusswelle bewirken könnte. Damit sind anhaltende ETF-Zuflüsse für die Prognose wichtiger als ein einzelner Tag mit positiven Nettozuflüssen.
Citi hob auch seine Ether-Prognose von 2.240 auf 3.028 US-Dollar an. Zur Regulierung merkte die Bank an, dass das Scheitern des Clarity Act im Senat die gesamte Branche zurückgeworfen habe. Spätere Regelankündigungen der Securities and Exchange Commission hätten die negative Stimmung jedoch gemildert.
Auswirkungen auf den Markt
Bitcoin legte in den drei Monaten bis zum 1. Oktober um fast 40 % zu. Damit verringerte sich sein Verlust seit Jahresbeginn auf etwa 4 %. Das Ziel von 113.000 US-Dollar ist ein Richtwert für die nächsten zwölf Monate, kein Beleg dafür, dass sich die Rally fortsetzen wird.
Bitcoins Erholung von den Tiefständen im Juli fiel mit einem schwächeren Dollar und Rückkäufen länger laufender US-Staatsanleihen durch das Finanzministerium zusammen. Diese Faktoren gehören zum makroökonomischen Umfeld, doch ihr zeitliches Zusammentreffen belegt nicht, was den Anstieg angetrieben hat. Entscheidend für Citis Prognose ist nun, ob ETF-Zuflüsse und institutionelle Allokationen weiter zunehmen. Eine anhaltende Rückkehr zu Abflüssen würde die Nachfrageannahme schwächen.
Häufig gestellte Fragen
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Um wie viel hat Citi seine Zwölfmonatsprognose für Bitcoin angehoben?
Citi erhöhte das Ziel um 31.000 US-Dollar, von 82.000 auf 113.000 US-Dollar. Das sind rund 37,8 % mehr als in der bisherigen Prognose.
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Welche Zuflüsse erwartet Citi in den nächsten zwölf Monaten?
Citi rechnet mit Kryptozuflüssen von 5 Milliarden US-Dollar. Die Bank erwartet, dass Berater und Broker ihre Bitcoin-Allokationen schrittweise statt auf einmal erhöhen.
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Warum sind anhaltende ETF-Zuflüsse für Citis Prognose wichtig?
Citis höheres Bitcoin-Ziel beruht unter anderem auf neuen Zuflüssen und schrittweise steigenden institutionellen Allokationen. Eine anhaltende Rückkehr zu Abflüssen würde diese Nachfrageannahme schwächen.
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Wie hatte sich Bitcoin vor Citis Prognoseänderung entwickelt?
Bitcoin legte in den drei Monaten bis zum 1. Oktober um fast 40 % zu. Damit verringerte sich der Verlust seit Jahresbeginn auf etwa 4 %.
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Hat Citi auch seine Ether-Prognose geändert?
Ja. Citi hob seine Ether-Prognose von 2.240 auf 3.028 US-Dollar an.