On-Chain-Daten von Unchained Capital zeigen, dass kurzfristige Bitcoin-Inhaber erstmals seit dem Allzeithoch wieder in einen nennenswerten Gewinnbereich gerutscht sind. Das Unternehmen vergleicht dieses Setup mit dem Wendepunkt von 2023, der dem Anstieg von $20K auf $125K vorausging. Das Signal wird nun von einem ungewöhnlich breiten Spektrum institutioneller Stimmen aufgegriffen: Bitwise-CIO Matt Hogan, BlackRocks Nate, Finanzminister Scott Bessent, Uber-CEO Dara Khosrowshahi und der USC-Finanzprofessor Nick Batia.
Warum das wichtig ist
Die Konvergenz der Namen ist wichtiger als jedes einzelne Zitat. Hogan bezeichnete eine Null-Allokation in Bitcoin als „Fehlallokation", die Portfolios in einer Welt gefährdet, in der die Staatsverschuldung von $40T in Richtung $50T und darüber hinaus klettert. BlackRock teilte diese Lesart direkt und führte die jüngste Rallye von 30% auf die „wachsende Aufmerksamkeit und Sorge über die globale Verschuldung und die Defizitniveaus" sowie auf die Tragfähigkeit der Anleihemärkte am langen Ende zurück. Bessent kündigte an, das Finanzministerium werde „groß auf digitale Vermögenswerte setzen", und verwies auf Schätzungen, wonach allein Stablecoins eine kurzfristige Nachfrage nach US-Treasuries in Höhe von $2T schaffen könnten, gegenüber heute rund $300B.
Marktauswirkungen
Batia, CFA-Charterholder und Dozent für angewandte Finanzen an der USC Marshall School, sieht den Boden als erreicht, wies aber auf eine fehlende Zutat hin. „Es gibt überhaupt nicht genug Momentum. Du hast nicht mal wirklich 82, 83K überwunden, was das lokale Hoch nach dem Bären-Absturz ist. Also nein, noch nicht in einem Bullenmarkt." Er sieht Bitcoin in einer reaktiven Spanne gefangen, falls die Zinsen steigen und der Dollar stärker wird, mit einem nach unten gedeckelten Risiko bei rund $60K. Der Macro-Investor Jordi Visser rechnete nach und prognostiziert eine 10- bis 15-fache Bewegung ausgehend von einer Krypto-Marktkapitalisierung von rund $2T gegenüber $700T in traditionellen Anlagen, was eine realistische Obergrenze zwischen $800K und $1M pro Coin ergibt.
Häufig gestellte Fragen
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Was zeigt das On-Chain-Signal von Unchained Capital?
Kurzfristige Bitcoin-Inhaber sind erstmals seit dem Allzeithoch wieder in einen nennenswerten Gewinnbereich gerutscht. Das Unternehmen vergleicht dieses Setup mit dem Wendepunkt von 2023, der dem Anstieg von $20K auf $125K vorausging.
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Warum bezeichnen Bitwise und BlackRock eine 0%-Bitcoin-Allokation als Fehlallokation?
Beide Firmen deuten die aktuelle Rallye als getrieben von Sorgen über globale Verschuldung, Defizitniveaus und monetäre Entwertung, nicht von kurzfristigen Handelsströmen. Sie argumentieren, dass Portfolios eine gewisse Bitcoin-Exposition als strukturelle Absicherung benötigen.
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Was hat Finanzminister Scott Bessent über digitale Vermögenswerte gesagt?
Bessent sagte, die USA setzten „groß auf digitale Vermögenswerte", und verwies auf Schätzungen, wonach Stablecoins eine kurzfristige Nachfrage nach US-Treasuries von $2T schaffen könnten, gegenüber heute rund $300B.
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Wohin entwickelt sich Bitcoin laut dem USC-Finanzprofessor?
Nick Batia, CFA-Charterholder, sagte, der Boden sei erreicht, der nächste Bullenmarkt habe aber noch nicht begonnen. Er wies darauf hin, dass Bitcoin das lokale Hoch bei $82-83K nicht überwunden habe und bei steigenden Zinsen in einer Spanne bleiben könnte, wobei das Abwärtsrisiko nahe $60K gedeckelt wäre.
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Wie lautet Jordi Vissers langfristiges Bitcoin-Kursziel?
Visser prognostiziert eine 10- bis 15-fache Bewegung ausgehend von einer Krypto-Marktkapitalisierung von rund $2T gegenüber $700T in traditionellen Anlagen und sieht realistische Bitcoin-Kurse zwischen $800K und $1M pro Coin.